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"Don’t buy the dips!" - sagt HQ Trust

Im vergangenen Monat hat der S&P500 Index gut sechs Prozent eingebüßt. Lohnt es sich für Investoren, nach solchen Dips in den Markt einzusteigen? HQ Trust, das aus dem Harald Quant-Erbe hervorgegangene Multi Family Office, sagt entschieden nein und führt gute Gründe dafür ins Treffen.

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Reinhard Panse, Chief Investment Officer von HQ Trust
© HQ Trust

In der jüngeren Vergangenheit, als man noch von einem intakten Bullenmarkt sprechen konnte, hat es sich oft als klug erwiesen, bei Kursrücksetzern zu kaufen. Reinhard Panse, Chief Investment Officer von HQ Trust, hat sich die Top 100 der größten Verluste des US-Aktienmarkts seit dem Jahr 1871 angesehen. Hier sind die ernüchternden Ergebnisse seiner Analyse:

Wie hat sich der US-Aktienmarkt nach den Top 100-schlechtesten Monaten entwickelt?

Quelle: Global Financial Data, Thomson Reuters Datastream, Berechnungen von HQ Trust

Kursrutsch setzt sich im Mittel im Folgemonat fort
„Aktien kurz nach großen monatlichen Verlusten zu kaufen, ist keine gute Idee, wenn man auf die historischen Daten schaut", sagt Panse. „Im Schnitt rutschte der S&P 500 im Monat nach dem Kursrückgang um weitere 0,3 Prozent ab. Über den gesamten Zeitraum hinweg lag das Monatsplus dagegen bei 0,9 Prozent.“ Das zeigt der linke Chart in der obigen Grafik. 

Auch nach zwölf Monaten hält die Underperformance an
Einem Plus von immerhin 10,3 Prozent im Jahr nach dem Katastrophenmonat steht ein Zuwachs von 11,2 Prozent gegenüber, wenn man alle Zeiträume einbezieht, merkt Panse an. Dies visualisiert der rechte Teil der Grafik. 

Résumé
Den Abtaucher zu kaufen macht also wenig Sinn, denn die Verluststrecke ist meist eine längere. Panse: „Auch wenn sich ein monatlicher Verlust von sechs Prozent im S&P 500 knapp zehn Jahre nach der Finanzkrise außergewöhnlich anfühlt, gab es in der Historie etliche weit schlimmere Monate: Seit 1871 verzeichnete der S&P 500 mehr als 80mal einen höheren Verlust als im Oktober 2018.“ (kb)

 

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