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Dieser Fondsmanager hatte die falschen Aktien beim Ausverkauf

Als die Zinsen im Dezember zu steigen begannen, stiegen Investoren von defensiven in zyklische Aktien um, wobei Versorger sehr stark betroffen waren. Der MSCI World Utilities Index ist seit Ende November um knapp zehn Prozent gefallen, während der MSCI World Index fast drei Prozent stieg.

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© Fotolia

"Wenn die Zinsen aufgrund von mehr Wachstum gestiegen sind, dann hat der Markt richtig gehandelt", sagt Robert Naess, der bei Nordea umgerechnet rund 34 Milliarden Euro in Aktien verwaltet, in einem Interview mit Bloomberg in Oslo. "Wenn sie gestiegen sind, weil sie einfach zu niedrig waren, dann sollte die Sektorrotation andersherum sein. Die Wachstumsaktien sollten am stärksten gefallen sein und die Versorger am wenigsten. Ich glaube, die Zinsen waren zu lange zu niedrig."

Growth-Aktien zu verkaufen, war offensichtlich ein Fehler

Naess hat Aktien von Versorgungsunternehmen wie Southern Co., PG&E Corporation und PPL Corp. gekauft und unter anderem Anteile an eBay Inc., Anthem Inc. und United Technologies Corp. verkauft. Naess und sein Partner Claus Vorm analysieren Tausende von Unternehmen quantitativ, bevor sie in solche mit den stabilsten Gewinnen investieren und die teuersten meiden. Ihr Global Stable Equity Fonds hat in den letzten fünf Jahren durchschnittlich elf Prozent pro Jahr eingebracht und damit 72 Prozent seiner Mitbewerber geschlagen.

Zweistelliges Potential für 2018  

Die Börsenturbulenzen im Februar sind Naess zufolge nicht der Beginn eines Crashs, und für die US-Aktien sieht er für das Jahr 2018 ein Aufwärtspotential von 18 Prozent. "Die Ergebnisschätzungen werden weiter erhöht, also interpretiere ich das als kurzfristige Korrektur", sagt er. "Wenn es eine richtige Korrektur gab, sind die Unternehmensgewinne immer gesunken. Dieses Mal nicht - es ist ungewöhnlich." (kb)

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