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Diese Risiken könnten Immobilieninvestoren am falschen Fuß erwischen

Überkapazitäten und insbesondere eine immer weiter nach links abdriftende Politikerkaste könnten zukünftig für Probleme am deutschen Immobilienmarkt sorgen und damit den Renditeerwartungen institutioneller Investoren einen Strich durch die Rechnung machen.

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Ein Überangebot an Häusern am Land könnte und wird die dortigen Immobilienpreise unter Druck bringen.
 

Auch wenn der deutsche Immobilienmarkt, insbesondere das Segment Wohnen, derzeit sehr stabil aussieht – hinter den am ersten Blick schönen Fassaden zeigen sich die ersten Risse. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat drei Risiken für den deutschen Immobilienmarkt genannt, die Investoren besser im Hinterkopf behalten sollten. Darüber berichtet die „dpa“.

Keine Blase in Deutschland
Das wichtigste vorab: Eine Immobilienblase in Deutschland kann das Institut derzeit nicht sehen. Es gäbe weder eine dramatische Steigerung bei den vergebenen Hypothekendarlehen und es werden in Folge auch nicht zu viele Neubauten fertiggestellt.

Doch bei einigen Segmenten sieht es weniger stabil aus. Und das sind auch Bereiche, in die zuletzt institutioneller Investoren investiert oder zumindest größeres Interesse gezeigt haben. Beispielsweise Einfamilienhäuser am Lande, von denen es aufgrund der „Stadtflucht“ vieler Junger viel zu viele gäbe. Daher sollten Investoren, die aus Renditegründen abseits großer Städte investieren wollen, Weitsicht walten lassen.

Zu viele kleine Wohnungen?
Die IW-Studie warnt aber auch vor dem Boom bei Kleinapartments. In diesem Bereich würden Überkapazitäten geschaffen. Das IW glaubt, dass eine sinkende Zahl junger Erwachsener zwischen 18 und 25 sowie ein Rückgang der Studentenzahlen einen negativen Einfluss auf die von Vermietern durchsetzbare Miethöhe haben könnten.

Hausbesitzer fürchten einen Linksschwenk
Als drittes Risiko - und wahrscheinlich auch größtes Risiko - nennt die IW-Studie eine mögliche Verschärfung der Mietregulierung nach der Bundestagswahl, die in Folge zukünftige Mieterhöhungen erschweren könnte. (aa)

 

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