Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Diese Performance gab es 2019 bei Gold, Silber, Platin und Palladium

Wer Gold im Depot hat, konnte sich im vergangenen Jahr über kräftige Wertzuwächse freuen. Der Aufwärtstrend dürfte sich 2020 fortsetzen, meint Stabilitas-Experte Martin Siegel.

Martin Siegel
Martin Siegel, Stabilitas: "Die Faktoren, die 2019 für Gold gesprochen haben, bleiben erhalten."
© Stabilitas

Das Jahr 2019 war ein gutes Jahr für Goldinvestoren. Der Kurs des Edelmetalls stand zum Jahreswechsel bei 1.517 US-Dollar je Feinunze – das entspricht einem Jahresplus von 18,1 Prozent. Seinen Jahreshöchststand hatte Gold im September erreicht, mit 1.552 Dollar je Feinunze. Obwohl der Preis seitdem seitwärts tendiert, ist der übergeordnete Aufwärtstrend ungebrochen, sagt Martin Siegel, Edelmetallexperte bei Stabilitas.

Die anhaltenden Niedrigzinsen und die Wertpapier-Kaufprogramme der großen Notenbanken fluten die Märkte mit Liquidität. Die flüssigen Mittel wollen investiert werden. Ein Teil dieser Liquidität dürfte auch 2020 in Gold fließen, ist Siegel überzeugt. "Die Faktoren, die 2019 für Gold gesprochen haben, bleiben erhalten", erklärt er. "Insofern gibt es keine Anhaltspunkte, dass bei Gold eine Trendumkehr bevorsteht."

Palladium geht durch die Decke
Auch Platin, Palladium und Silber konnten im vergangenen Jahr zulegen. Silber beendete das Jahr mit einem Plus von 15 Prozent bei einem Preis von 17,86 Dollar pro Feinunze. Platin legte im Jahresverlauf um 21,3 Prozent zu, auf 965 Dollar je Feinunze. Der Preis von Palladium stieg sogar um 53,5 Prozent und lag zu Jahresende bei 1.942 Dollar je Feinunze. "Grundsätzlich war die Marktenge im Sektor ausschlaggebend für die 2019er Palladium-Hausse", sagt Siegel. Verstärkt wurde die Rally durch die steigende Nachfrage nach Katalysatoren sowie Produktionseinbußen in Südafrika und Spekulationen am Terminmarkt.

Auch für Aktien von Minengesellschaften lief es 2019 gut, im Gegensatz zum vorangegangenen Jahr. Übernahmen trieben die Preise nach oben, berichtet Siegel. "Die Goldaktien stiegen auf Euro-Basis um etwa 45 Prozent, was einem Hebel von zwei auf den Goldpreis entspricht", sagt er. "Im aktuellen Marktumfeld ist das ein sehr positives Ergebnis, das den Aufwärtstrend des Gesamtmarktes bestätigt." (fp)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren