Logo von Institutional Money
| Märkte

Diese fünf Risiken könnten Renteninvestoren teuer zu stehen kommen

Die Spannungen an den globalen Anleihemärkten nehmen zu. Gané-Stratege Marcus Hüttinger sieht trotz erster Gegenmaßnahmen keinen Grund zur Entwarnung – und nennt fünf Faktoren, die Bonds weiter unter Druck setzen könnten.

Die Lage an den internationalen Anleihemärkten hat sich nach Einschätzung von Marcus Hüttinger, Kapitalmarktstratege bei Gané, zuletzt weiter zugespitzt. Bereits Ende Mai hatte das Investmenthaus angesichts der hohen US-Staatsverschuldung, steigender Zinsen in Japan, wachsender Kreditrisiken bei energieintensiven Unternehmen und geringer Aussichten auf schnelle Zinssenkungen vor Anleihen gewarnt.

Seither hätten sich die Belastungen verstärkt. In Japan seien die Renditen mittel- und langfristiger Staatsanleihen parallel zur Abwertung des Yen kräftig gestiegen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries kletterte auf mehr als 4,7 Prozent, bei 20- und 30-jährigen Papieren wurden zeitweise mehr als 5,3 Prozent erreicht. Auch die Rendite 30-jähriger deutscher Bundesanleihen stieg auf deutlich über 3,7 Prozent.

Trotz der Maßnahmen der US-Regierung sieht Hüttinger keinen Anlass für Entwarnung. Gané bleibt bei Anleihen vorsichtig. Welche fünf Punkte aus Sicht des Kapitalmarktstrategen besonders relevant sind, erfahren Sie in unserer Fotostrecke. (mb)

Diese Seite teilen

Weitere Inhalte aus der Redaktion