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Diese fünf geopolitischen Risiken sollten Investoren im Blick behalten

Neben den alles überschattenden Präsidentschaftswahlen in den USA gibt es nach Ansicht von Lyxor ETF noch einige weitere geopolitische Unsicherheitsfaktoren, die entscheidende Auswirkungen auf Anleger haben könnten.

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Türkei und Griechenland: Der Druck steigt
Nach Ansicht Berthons bleibe die Türkei wahrscheinlich weiterhin ein ehrgeiziger Akteur im Mittelmeerraum und werde die Öl- und Gasexploration fortsetzen sowie gleichzeitig versuchen, Ansprüche auf Seegebiete durchzusetzen. "Die EU könnte dann unter dem Druck Griechenlands, Zyperns und Frankreichs moderate Sanktionen gegen Einzelpersonen und Unternehmen ergreifen", so Berthon. Da die EU aber bestrebt sei, den Dialog mit der Türkei insbesondere zu Einwanderungsfragen aufrechtzuerhalten, geht Berthon nur von moderaten Sanktionen gegen Einzelpersonen und Unternehmen aus. "Das wird die Strategie Ankaras vermutlich nicht ändern." Griechenland und die Türkei würden sich indes zwar bemühen, eine ernsthafte Eskalation zu vermeiden. Die Ungewissheit werde allerdings den Druck auf die bereits schwache türkische Wirtschaft und das Finanzsystem weiter erhöhen. "Während sich die Folgen für die Märkte auf griechische und türkische Titel konzentrieren könnten, dürfte eine ernsthafte Eskalation eine breitere Palette von Akteuren, einschließlich der EU, der NATO und der USA, mit einbeziehen. Das hätte dann umfassendere, indirekte geopolitische Konsequenzen, insbesondere im Nahen Osten und in Zentralasien", schließt Berthon.
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Die US-Wahlen dominieren weltweit die Schlagzeilen. Allerdings gibt es weitere globale Unsicherheitsfaktoren, die sich aus Investorenperspektive auf das vierte Quartal auswirken können: Die Spannungen zwischen den USA und China sowie dem Iran, der Ausgang der Brexit-Verhandlungen, die Nachfolgefrage von Bundeskanzlerin Angela Merkel und die sich verschlechternden Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland.

Jean-Baptiste Berthon, Senior Cross-Asset Strategist bei Lyxor ETF, erläutert, worum es für Investoren in jedem dieser Risiken geht – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)

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