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Diese fünf geopolitischen Risiken sollten Investoren im Blick behalten

Neben den alles überschattenden Präsidentschaftswahlen in den USA gibt es nach Ansicht von Lyxor ETF noch einige weitere geopolitische Unsicherheitsfaktoren, die entscheidende Auswirkungen auf Anleger haben könnten.

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US-China-Rivalität: Höheres Risiko nach den Wahlen im November
"Wird US-Präsident Trump im Amt bestätigt, wird der Druck der USA auf China durch zielgerichtete Sanktionen gegen einzelne Individuen und Unternehmen sowie zusätzliche Ausfuhrkontrollen für Technologiegüter aller Wahrscheinlichkeit nicht nachlassen", argumentiert Berthon. "China könnte darauf dann reziprok antworten." Jedoch komme es dazu nicht vor den Wahlen im November, um den Phase-One-Deal nicht zu gefährden. Bei einem Sieg von Herausforderer Joe Biden erwartet Berthon zwar mittelfristig weniger Druck durch Handelszölle, aber mehr Druck durch Regulatorik, Wirtschaftsstandards und Investitionshemmnisse. Diese würden vor allem auf Anti-Dumping-Maßnahmen sowie den Klimawandel zielen. "Nicht-tarifäre Handelshemmnisse sind machtvolle Werkzeuge, erfordern aber einen mehrheitlich demokratischen Kongress. Bis es soweit kommt, ist es unwahrscheinlich, dass die Zölle ohne ein Entgegenkommen Pekings abgewickelt werden", sagt Berthon. Daher erwarte er für das vierte Quartal eine höhere Volatilität bei Technologietiteln. Diese könne sich bis in das neue Jahr erstrecken und auch Unternehmen sowie Sektoren außerhalb der Technologiebranche erfassen.
© rangizzz / stock.adobe.com

Die US-Wahlen dominieren weltweit die Schlagzeilen. Allerdings gibt es weitere globale Unsicherheitsfaktoren, die sich aus Investorenperspektive auf das vierte Quartal auswirken können: Die Spannungen zwischen den USA und China sowie dem Iran, der Ausgang der Brexit-Verhandlungen, die Nachfolgefrage von Bundeskanzlerin Angela Merkel und die sich verschlechternden Beziehungen zwischen der Türkei und Griechenland.

Jean-Baptiste Berthon, Senior Cross-Asset Strategist bei Lyxor ETF, erläutert, worum es für Investoren in jedem dieser Risiken geht – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)

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