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Diese Bank weitet ihr Russland-Geschäft deutlich aus

Die Raiffeisen Bank International hat in Russland, dem größten Gewinnbringer für die Österreicher, den Fuß von der Bremse genommen.

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© Brown / stock.adobe.com

Die zweitgrößte Bank Österreichs hat ihrer russischen Tochtergesellschaft grünes Licht gegeben, die Kreditvergabe erneut auszubauen, sagte der für das Russland-Geschäft zuständige Manager Sergey Monin im Bloomberg-Interview im Moskau. Westliche Sanktionen gegen Moskau hatten Raiffeisen gezwungen, zunächst das lokale Engagement zu reduzieren und später das Wachstum zu bremsen. "Wir haben keine Grenzen für das Wachstum des russischen Geschäfts, solange wir die Qualität unseres Kreditbuchs bewahren können", sagte Monin. "Wir werden so schnell wie möglich wachsen und unser vorhandenes Kapital und unsere erzielten Gewinne einsetzen."

Deutliche Ausweitung der Bilanzsumme
Die lokale Tochtergesellschaft des Kreditinstituts, die JSC Raiffeisenbank, hat die Bilanzsumme im vergangenen Jahr um ein Drittel ausgeweitet. Dies ist das stärkste Wachstum unter den fünf größten ausländischen Banken in Russland, zu denen laut Daten von Fitch Ratings auch UniCredit und Société Générale gehören. Laut Monin soll das Kreditbuch der Bank in diesem Jahr um 22 Prozent wachsen, ähnlich wie 2018.

Raiffeisen Bank International wächst dynamischer

Hohe Eigenkapitalrendite
Russland war mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalrendite von 26 Prozent in den letzten fünf Jahren lange Zeit der größte Gewinnbringer von Raiffeisen. Das russische Geschäft war jedoch auch eine Belastung in Zeiten zunehmender politischer Spannungen, die den Aktienkurs belasteten oder einige Anleger abschreckten. (kb)

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