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Die US-Berichtssaison steht vor der Türe

Zwar haben bisher weniger als fünf Prozent der Unternehmen im S&P 500 Index ihre Quartalsberichte für das zweite Quartal 2019 vorgelegt, in den nächsten zwei Wochen gewinnt die Berichtssaison dann aber an Fahrt. Wie wird der Tenor sein?

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Stephan Rieke, Leiter Investment Office Märkte
© ODDO BHF

Der Bankensektor liefert mit den Berichten von Schwergewichten wie Morgan Stanley, Goldman Sachs und J.P. Morgan hierzu den Einstieg. "Investoren werden in der Gewinnentwicklung je Aktie wohl nach Hinweisen auf eine Fortsetzung der starken Juni-Performance des US-Leitindex suchen", vermutet Stephan Rieke.

Positive Umsatzentwicklung in zweiten Quartal
Eine erste Indikation lässt sich aus der erwarteten Umsatzentwicklung im zweiten Quartal ableiten. Für den S&P 500 weisen die aktuellen FactSet-Schätzungen ein Umsatzwachstum von knapp fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal aus. Verglichen mit dem ersten Quartal sollen die Umsätze zwar etwas langsamer wachsen, aber gerade vor dem Hintergrund der leichten konjunkturellen Abkühlung der US-Wirtschaft ist die erwartete Umsatzentwicklung durchaus positiv zu bewerten. Rieke dazu: "Der gewichtige Technologiesektor dürfte für das zweite Quartal auf aggregierter Ebene eine Stagnation des Umsatzes ausweisen. Mögliche Ursache ist der Handelskonflikt und dessen Zuspitzung im ersten Halbjahr, hiervon dürften vor allem Unternehmen aus der Halbleiterbranche betroffen sein.“

Normalisierung bei der Gewinnentwicklung
Für die viel beachtete Gewinnentwicklung (je Aktie) rechnen Analysten für das zweite Quartal insgesamt mit einem leichten Rückgang (-0,3 Prozent) und damit dem zweiten Rückgang in Folge, nachdem das Q1-Gewinnwachstum ebenfalls moderat negativ ausfiel. Fairerweise sollte beachtet werden, dass das Gewinnwachstum im vergangenen Jahr insbesondere von der Steuerreform der US-Regierung profitierte – die erwartete rückläufige Gewinnentwicklung ist in der Folge eher als „Normalisierung“ zu interpretieren.

Gewinne bleiben wohl auf hohen Niveaus
Belastungsfaktor für die aktuellen Schätzungen sind unter anderem die auf hohen Niveaus konsolidierenden Unternehmensmargen. Trotz der eher verhaltenen Erwartungen hinsichtlich der Gewinnentwicklung im zweiten Quartal erhält der Aktienmarkt weiter Unterstützung von der fundamentalen Seite, zumal sich die Gewinne aus historischer Perspektive weiter auf hohen Niveaus befinden. "Wir bleiben deshalb hinsichtlich der Entwicklung an den Börsen weiterhin moderat positiv gestimmt – auch für den bis dato erfolgreichen Technologiesektor", sagt Rieke. (kb)

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