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Die Ruhe vor dem Sturm

Brexit, Handelskrieg, Trump-Tweets: Auf den ersten Blick wirkt 2019 wie ein Hochrisikojahr für Anleger. Doch schwankten die Märkte tatsächlich so stark? „Nein“, sagt Sven Lehmann von HQ Trust. „Blickt man auf die Historie, könnte sich das aber bald ändern.“

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Sven Lehmann, Fondsmanager des „HQT Global Quality Dividend“ 
© HQ Trust

Um zu analysieren, wie risikoreich ein Börsenjahr war, hat der Fondsmanager des HQT Global Quality Dividend den aktuellen Stand des VIX in fünf Stufen eingeteilt. Notiert der US-Volatilitätsindex bei weniger als zwölf, sind die erwarteten Marktschwankungen „sehr niedrig“, bei mehr als 25 „sehr hoch“.

Die Ansicht, dass die Marktschwankungen zuletzt zugenommen haben, trügt
Die vergangenen Börsenjahre waren risikoärmer als im Mittel der letzten 30 Jahre. Das zeigt eine Analyse der VIX-Stände, die in fünf Cluster pro Kalenderjahr zusammengefasst wurden.

Quelle: HQ Trust, Thomson Reuters Datastream

Andere Erkenntnisse
„Zu der Ruhe an der VIX-Front hat sicherlich der „Whatever it takes“-Satz von Mario Draghi aus dem Jahr 2012 entscheidend beigetragen“, sagt Lehmann. Und weiter: "„Schaut man auf die Historie, gab es Zyklen mit wenig Volatilität und solche mit hohen Marktschwankungen.“  Gelänge es der Geldpolitik nicht mehr, die Märkte zu beruhigen, könnten uns – mit einem Blick auf die Historie – unruhige Zeiten bevorstehen. Eine hohe Volatilität müsse aber nicht zwangsläufig fallende Kurse bedeuten: Ein gutes Beispiel dafür seien die Jahre von 1997 bis 1999, in denen viele Aktienindizes gestiegen seien. (kb)

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