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Warum die guten Zeiten für Gold gerade erst begonnen haben

Saisonale Charts zeigen, wie sich die durchschnittliche Performance eines Vermögenswertes im Jahresverlauf entwickelt. Das deutsch-österreichische Fintech Seasonax GmbH hat trotz "Sell in may and go away" Assets gefunden, die im Schnitt über die letzten Jahrzehnte im Sommer zu steigen beginnen.

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Dimitri Speck, Gründer der Seasonax GmbH sowie Chefentwickler des Saiaonalitätskonzepts und der entsprechenden App, die bei Bloomberg und Thomson Reuters im Abo erhältlich ist. 
© interfoto

So zeigt beispielsweise der saisonale Trend von Gold nach einem starken Januar und Februar, gefolgt von vier seitwärts verlaufenden beziehungsweise schwachen Monaten März bis Juni, danach in der zweiten Jahreshälfte deutlich nach oben. Untersucht wurden dabei die Jahresverläufe der letzten 20 Jahre, die im Durchschnitt die folgende Performance ergaben:

Saionaler Gold-Chart: Die im Schnitt interessante Zeit im Jahresverlauf kommt jetzt

Quelle: Seasonax

Fast zehn Prozent jährliche Performance im Durchschnitt von zwei Dekaden
Die performancemäßig interessantes Zeitabschnitte sind blau hervorgehoben. Mit Anfang Juli sollte man also im Goldmarkt engagiert sein, so sich die saionalen Effekte wiederholen. Genauer gesagt, beginnen die glorreichen Zeiten des Goldes im Schnitt am 6. Juli eines Kalenderjahres und halten dann bis zum 24. Februar des Folgejahres an. Der durchschnittliche Goldpreiszuwachs liegt in diesem fast acht Monate währenden Zeitfenster bei 9,56 Prozent, was einem annualiserten Wert von 15,39 Prozent entspricht. 

Das goldene Zeitalter des gelben Metalls hat also gerade erst begonnen. Während der restlichen Zeit im Jahr tendiert Gold dazu, im Schnitt an Wert zu verlieren. 

Denken Sie an Weihnachten mitten im Sommer!
Gold ist bekanntlich nicht nur ein Industriemetall oder Anlagegegenstand, sondern tatsächich ist die Festsaison der Grund, warum Gold inmitten des heißen Sommers zum Kursanstieg ansetzt. Geschätzte zwei Drittel des Goldes gehen an die Schmuckproduzenten, deren Nachfrage sich auf die Preise entsprechend auswirkt und die ihre Einkäufe Monate vor den entsprechenden Festen beginnen, um Reserven aufzufüllen. 

Das saisonale Muster funktionierte in 16 von 20 Fällen
Die saisonale Phase zwischen dem 6. Juli und 24. Februar des Folgejahres verlief für den Goldpreis in 16 von 20 Fällen positiv. In den 16 Jahren, in denen Gewinn generiert wurde, lag der durchschnittliche Gewinn bei jährlich 13,98 Prozent, während der durchschnittliche Verlust in den restlichen vier Jahren bei 6,47 Prozent jährlich zu liegen kam. Der folgende Balkenchart  zeigt für alle Jahre seit 1998 den Ertrag für den Goldpreis in der saisonal guten Phase. Grün markiert sind jene Jahre, in denen es zu Gewinnen kam, in Rot jene, in denen Verlusten zu Buche stehen.

Gold in US-Dollar, Ertrag in Prozent zwischen 6.7. und 24.2., in den Jahren seit 1998 
Die Gewinner dominieren

Quelle: Seasonax

"2007 war der Anstieg mit 43,56 Prozent besonders groß. Der größte Verlust trat im Jahre 2014 auf. Er war mit 9,10 Prozent deutlich kleiner", resümiert Dimitri Speck.

Und wie sieht es bei Silber aus?
Obwohl der Preis von Silber stark mit dem Goldpreis korreliert, unterscheidet sich sein saisonaler Verlauf erheblich. "Silber ist nämlich in viel stärkerem Maße ein Verbrauchsmetall. Daher ist auch sein saisonaler Verlauf anders als der von Gold – und übrigens recht ähnlich zu dem von Platin und Palladium", weiß Speck.

App hilft weiter
Wer auf den Geschmack gekommen ist und den genauen saisonalen Verlauf der anderen Edelmetalle sehen will, informiert sich auf www.seasonalcharts.com oder ruft Seasonax in seinem Bloomberg Professional Terminal mit „APPS SEASON“ auf, oder über das App-Studio im Menu von Thomson Reuters. (kb)

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