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Deutschland scheint bereits in der Rezession zu sein

Europas größte Wirtschaftsnation steht am Beginn einer Rezession, wie eine genauere Analyse der Daten zeigt.

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Deutschlands Wirtschaft scheint zu schrumpfen: Offiziell stagnierte die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal zwar, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Hinter dem Komma zeigt sich jedoch tatsächlich eine Schrumpfung: um 0,04 Prozent. Darüber berichtet Bloomberg und verweist auf nachfolgende Grafik:

Pessimistische Prognosen
Ein weiterer Abschwung im laufenden Quartal ist wahrscheinlich, weil die eingeschränkten Erdgaslieferungen aus Russland Unternehmen und Haushalte dazu veranlassen, sich auf mögliche Engpässe im Winter vorzubereiten. Volkswirte der Credit Suisse und der Deutschen Bank sagen für die zweite Jahreshälfte bis mindestens zum Frühjahr quartalsweise Rückgänge voraus.

Zur Erinnerung: Von einer Rezession spricht man gemeinhin, wenn das Bruttoinlandsprodukt eines Landes in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen schrumpft.

Eine Hiobsbotschaft nach der anderen
Angesichts der Warnungen der deutschen Industrie in den letzten Wochen ist der Ausblick düster: Für den Energieriesen Uniper musste letzte Woche ein Rettungspaket in Höhe von 17 Milliarden Euro geschnürt werden. Jedes sechste Industrieunternehmen hierzulande plant, die Produktion zu drosseln oder den Betrieb wegen steigender Kosten teilweise einzustellen.

Anhaltende Engpässe bei Chips bringen nächste Woche die Produktion in einem Mercedes-Benz-Werk zum Stillstand. Das bereits schwindende Verbrauchervertrauen dürfte sich bei anhaltend hoher Inflation - wie von der Bundesbank vorhergesagt - noch weiter verschlechtern.

Die deutsche Wirtschaft dürfte in Gesamtjahr voraussichtlich um lediglich 1,2 Prozent und 2023 dann um nur noch 0,8 Prozent wachsen, so der Internationale Währungsfonds diese Woche in einer neuen, pessimistischeren Prognose. (aa)

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