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Deutschland, Österreich zählen zu den nachhaltigsten Märkten weltweit

Bei der Frage, welche Unternehmen global betrachtet den größten gesellschaftlichen Nutzen stiften, liegen deutsche Firmen auf Platz sechs und österreichische auf Position acht. Die Top-3 bilden übrigens Unternehmen aus der Schweiz, Singapur und den USA.

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"Nachhaltigkeit ist für uns ein zentrales Anliegen, das wir in den von uns angebotenen Produkten und Tools umsetzen möchten", sagt Achim Küssner (Bild), Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH. "Indem wir uns auf Nachhaltigkeit fokussieren, können wir diejenigen Unternehmen identifizieren, die durch ihre fortschrittlichen Strategien langfristig die besten Wachstumsaussichten und Wertsteigerungspotenziale besitzen."
© Schroders

Zu diesen Ergebnissen kommt das neuartige Investitionsanalyse-Tool SustainEx von Schroders, das den gesellschaftlichen Nettonutzen und die Nettokosten von Unternehmen pro 100 US-Dollar der von ihnen erwirtschafteten Umsätze ermittelt. Die mit diesem Modell erstellten Analysen helfen Anlegern bei der Bewertung von Folgen, die aus den zunehmenden gesellschaftlichen und die Umwelt betreffenden Veränderungen resultieren. Das Modell ist ein Kernbestandteil des kürzlich aufgelegten Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity.

Vorgehensweise bei SustainEx
Schroders hat 9.000 Unternehmen analysiert und die bedeutendsten Aktienmärkte der Welt nach ihrer Gesamtauswirkung auf die Gesellschaft in eine Rangordnung eingeteilt. Dabei wurde den Auswirkungen dieser Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt ein Geldwert zugeordnet. Schroders hat diese Analysen nach dem Börsenstandort und der Branchenzugehörigkeit der Unternehmen zusammengefasst. Die folgende Grafik zeigt den Nettonutzen respektive die Nettokosten der Unternehmen bezüglich Umwelt und Gesellschaft pro Land je 100 US-Dollar Umsatz.

Deutsche Pharma-Titel und Bio-Techs mit größtem gesellschaftlichen Nutzen
 Auf der anderen Seite stehen insbesondere die Bereiche Immobilien, Rüstungswirtschaft und Chemie. Ein heterogeneres Bild ergibt sich dagegen für Österreich: Hier zählen Telekommunikationsanbieter, Halbleiterfabrikanten und Hersteller von Industriemaschinen zu den nachhaltigsten Unternehmen. Die höchsten gesellschaftlichen Nettokosten verursachen Versorger, Anbieter aus der Bauwirtschaft und Immobilienbestandshalter.

„Unsere Kunden fragen uns zunehmend, wie wir Nachhaltigkeit berücksichtigen“, so Charles Prideaux (Bild rechts), Global Head of Product and Solutions bei Schroders. „Unser SustainEx-Modell ist ein innovatives Instrument, durch das sichergestellt wird, dass diese Faktoren vollumfänglich in den Investmentansatz des Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity integriert werden.“ 

„Es ist wichtiger denn je, dass Anleger die gesellschaftlichen Auswirkungen von Unternehmen und Investitionsentscheidungen berücksichtigen und nicht nur auf finanzielle Kennzahlen achten“, kommentiert Andrew Howard, Head of Sustainable Research. „Wir haben SustainEx entwickelt, um einen objektiven Eindruck zu vermitteln, welchen Risiken Unternehmen und Märkte ausgesetzt sind und welche Chancen sich ihnen bieten.“ (kb)

 

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