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Warum uns der Sektor „nicht-basiskonsumgüter“ in Europa gefällt

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Der Indikator für das Verbrauchervertrauen in der Eurozone zeigt zunehmenden Optimismus. Gleichzeitig steigen auch die Reallöhne, und die Kreditaufnahme von Haushalten. Von diesem Trend dürfte der Sektor Nicht-Basiskonsumgüter kurzfristig profitieren.

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Deutsche Stiftungstag: Würdigung des Stifter-Engagements, Fotogalerie

Vom 17. bis 19 Mai fand der Deutsche Stiftungstag mit rund 1.600 Teilnehmern in Osnabrück statt. Dabei würdigte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig das große Engagement, das in den Stiftungen stattfindet.

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Prof. Dr. Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands beim Bundesverband Deutscher Stiftungen

Die Veranstaltung, die vom Bundesverband Deutscher Stiftungen organisiert wurde, und nach eigenen Angaben Europas größter Stiftungskongress ist, stand unter dem Schwerpunkt-Thema Bildung. Zur Fotogalerie geht es hier.

Auf Dauer angelegte Stiftungen können die Volatilität von Aktien aushalten

Das zweitwichtigste Thema war die Nullzins-Situation, die es insbesondere für die kleineren Stiftungen schwierig macht, ansehnliche ordentliche Erträge zu erwirtschaften, um ihren Stiftungszweck zu erfüllen, zumal aus den ordentlichen Erträgen auch die Kosten bestritten werden müssen. Entsprechend wurden in den bis zu 13 parallel stattfindenden Einzelveranstaltungen unter anderem höher rentierliche Anlagen diskutiert – von Aktien- und Immobilien-Investments über Infrastruktur bis hin zu Nachhaltigkeits- und Impact-Investing. Dieter Lehmann, Leiter der Vermögensanlage bei der VolkswagenStiftung erklärte in seinem Votrag: „Eine auf Dauer angelegte Stiftung kann die Volatilität von Aktien aushalten. Was sie nicht aushält, sind Bonitätsrisiken.“ 

Beim Thema Impact-Investing, das dem Bundesverband Deutscher Stiftungen ein wichtiges Anliegen ist, ist Kreativität gefragt. Hier soll neben den Erträgen auch der Kapitalstock selbst den Stiftungszweck unterstützen.

Stiftungen sind wichtiger Indikator für die Zivilgesellschaft

Das dritte Thema war der Zustand der Zivilgesellschaft in Deutschland, der sich in der Lebendigkeit der Stiftungsszene widerspiegelt. Prof. Dr. Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands beim Bundesverband Deutscher Stiftungen und bei der ZEIT-Stiftung, verwies auf Repressalien gegen Stiftungen, die derzeit in Russland und der Türkei stattfinden. „Autokraten mögen keine unabhängigen Stiftungen“, erklärte er.

Mit rund 22.000 gemeinnützigen Stiftungen ist Deutschland mit Stiftungen gut aufgestellt, wobei es allein im vergangenen Jahr 582 Neugründungen gab. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der rund 4.800 Bürgerstiftungen, bei denen Menschen einer Stadt oder Region gemeinsam stiften. In ihrer Rede dankte daher Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) dem großen Engagement, das in den Stiftungen stattfindet. „Menschen, die sich hier engagieren, tun das immer freiwillig. Die Politik kann und soll das nicht steuern, aber unterstützen und fördern. Der gute Zustand der Stiftungen ist ein gutes Zeichen für unser Land“, erklärte sie. (ad)

 

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