Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Deutsche Kreditbank zieht Neun-Monats-Gewinn der BayernLB nach oben

Bei der Bayerischen Landesbank bleibt die Sparte Deutsche Kreditbank (DKB) das Ertrags-Zugpferd. In den ersten drei Quartalen steigerte die Berliner Tochter den Vorsteuergewinn auf 292 Millionen Euro, verglichen mit 199 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

10.jpg
München
© FSEID / stock.adobe.com

Damit trug sie mehr als ein Drittel zum Vorsteuergewinn des gesamten Unternehmens bei. Einer der Gründe sei der gestiegene Zinsüberschuss, der unter anderem auf die günstige Refinanzierungsstruktur zurückzuführen sei.

DKB hat den Turbo eingeschaltet
Unterm Strich steigert die DKB die Zahl ihrer Gesamtkunden auf rund 3,9 Millionen. Sparten-Chef Stefan Unterlandstättner hatte im Sommer in einem Interview mit Bloomberg News das Ziel ausgegeben, bis zum Ende des Jahres die Marke von 4 Millionen knacken zu wollen. Branchenführer unter den Direktbanken in Deutschland ist die ING Diba AG mit über neun  Millionen Kunden.

Verringerte Risikovorsorge
Konzernweit kletterte der Vorsteuergewinn der BayernLB in den ersten neun Monaten auf 716 Millionen Euro, was deutlich über dem Vorjahreswert von 554 Millionen lag. Nach Steuern stieg das Ergebnis auf 564 Millionen Euro. Das Ergebnis profitiert von Einmalerträgen und positiver Risikovorsorge in Höhe von 122 Millionen Euro.

Höhere Eigenkapitalrendite, verbesserte Cost-Income-Ratio 
Den Zinsüberschuss konnte die BayernLB aufgrund der positiven Entwicklung bei der DKB im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro steigern, während der Provisionsüberschuss mit 192 Millionen Euro minimal unter dem Niveau des Vorjahres lag. Die CET-1-Quote (fully loaded) belief sich auf 14,7 Prozent, weniger als die 15,3 Prozent von Ende 2017. Ihre Eigenkapitalrentabilität (RoE) hat die BayernLB auf 10,5 Prozent erhöht (Vorjahr: 8,4 Prozent). Darüber hinaus konnte die Bank ihre Cost-Income-Ratio verbessern. Sie lag bei 58,7 Prozent (Vorjahr: 63,5 Prozent). Aufgrund von Einmalerträgen und einem positiven Risikoergebnis rechnet die BayernLB derzeit damit, dass das Jahresergebnis 2017 übertroffen wird. (kb)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen