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Deutsche Bank verdient 35 Millionen US-Dollar mit Türkei-Turbulenzen

Des einen Leid ist des anderen Freud: Fixed-Income-Händler der Deutschen Bank haben in 14 Tagen einen Gewinn von 35 Millionen Dollar erzielt, da die wirtschaftlichen Turbulenzen der Türkei in den Schwellenländern für einen Einbruch der Vermögenswerte sorgten, wie Bloomberg von Informanten erfuhr.

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Christian Sewing, CEO der Deutschen Bank, hätte eigentlich Grund zur Freude.
© Deutsche Bank

Die Händler, die an einem Desk mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa, Naher Osten und Afrika arbeiten, verdienten demnach am 10. August mehr als zehn Millionen US-Dollar, als die türkische Lira den größten Absturz seit fast zwei Jahrzehnten verzeichnete. Das Team sei so positioniert gewesen, dass es von einem Einbruch der Vermögenspreise in der gesamten Region profitieren konnte.

Desk mit Fortune in 2018
Das Desk unter der Leitung von Aditya Singhal erzielte dieses Jahr ungefähr 135 Millionen US-Dollar Gewinn, wie es weiter hieß. Die Gruppe handelt mit Credits von Schuldnern aus der so genannten CEEMEA-Region, Devisen und Zinsprodukten. Singhal leitet das Desk seit Ende 2016. Das Credit-Team verdiente den Angaben zufolge in diesem Jahr unter Chefhändler Niru Raveendran 45 Millionen US-Dollar. Ein Viertel dieser Gewinne sei erst in der vergangenen Woche mit dem Handel von Anleihen und Derivaten erzielt worden, hieß es. Raveendran hatte zuvor bei J.P. Morgan Chase und BNP Paribas gearbeitet.

Atempause für den neuen CEO der Deutschen Bank
Die größten Finanzunternehmen der Welt spüren die Auswirkungen des Tumults in der Türkei, wo die US-Sanktionen und Zölle, ausgelöst durch die Inhaftierung eines amerikanischen Pastors, mit einer bereits überhitzten Wirtschaft zusammentrafen. Die Handelsgewinne der Deutschen Bank könnten für Vorstandschef Christian Sewing, der nach Jahren der Underperformance und Bußgeldern wegen Verfehlungen das Fixed-Income-Geschäft restrukturiert, eine gewisse Atempause bringen. (kb)

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