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Deutsche Bank und Sparkassen wären ein Match, meint Andreas Treichl

Der CEO der Erste Group Bank AG und einer der dienstältesten Bankenchefs in Europa hat einen Rat für Deutschlands angeschlagenen Bankensektor: Die größte private Bank sollte mit den dominanten Sparkassen zusammengeschlossen werden. Wird er ungehört verhallen?

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Dr. Andreas Treichl, CEO der Erste Group
© Andi Bruckner l Erste Bank

Einen Seitenhieb auf die deutsche Politik hat Treichl jedenfalls parat, auch wenn er grundsätzlich ein Freund der feinen Klinge ist. "Die Lösung wäre nicht ein Zusammengehen von Commerzbank und Deutscher Bank, das wäre nur ’more of the same’, die Lösung wäre ein Zusammengehen der Deutschen Bank mit den deutschen Sparkassen", sagte der CEO der Erste Group kürzlich vor Journalisten in Wien, wie Bloomberg berichtet. Er sei sich aber bewusst, dass dies nie zustandekommen werde, auch wenn es nicht nur für Deutschland, sondern auch für ganz Europa ein Segen wäre, fuhr Treichl fort.

Zusammmenschluss hätte Appeal
Durch den Zusammenschluss würde eine der größten Banken der Welt entstehen, mit ausreichend Finanzkraft für die deutsche Industrie überall auf der Welt, unterstützt durch etwa 30 Prozent der Einlagen, sagte Treichl. "Dann hätten wir endlich in Europa eine Bank, die mit den Instituten in den USA und China mithalten könnte, erläuterte Treichl bei einer Veranstaltung zum 200. Geburtstag der Erste Bank in Österreich. (kb)

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