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Der L/S-Aktienfonds First Private Dynamic Equity Allocation erscheint am Investoren-Radar

Der Long-/Short-Aktienfonds First Private Dynamic Equity Allocation erscheint am Investoren-Radar

Zellmann_RichardInstitutionelle, die angesichts niedriger Zinsen am Rentenmarkt und relativ hoher Aktienkurse renditestarke Alternativen suchen, können im Long-/Short-Aktienfonds First Private Dynamic Equity Allocation eine Alternative finden. Im November 2010 für externe Investoren geöffnet, hat der Fonds seither eine annualisierte Performance von 9,63 Prozent erzielt (absolut: 29,50% von 22.11.2010 bis 29.09.2014, siehe Chart unten) und damit den überwiegenden Teil seiner Peers gemessen am „Alternative UCITS Long/Short-Index", klar outperformt. Die niedrige Volatilität von rund 5,5 Prozent, verbunden mit einer Sharpe Ratio von knapp über 1,7 sowie einer Information Ratio von über 1,3, schont Risikobudgets institutioneller Investoren. „Wir streben mit dem Fonds auf Dreijahressicht eine annualisierte Zielrendite zwischen sieben und zehn Prozent bei einem maximalen Drawdown in gleicher Höhe an", erklärt Richard Zellmann (Bild), Geschäftsführer von First Private Investment Management im Gespräch mit Institutional Money. Individuellere Wertuntergrenzen seien im Rahmen von Spezialfondsmandaten umsetzbar.
 
Was für einen Versicherer funktioniert, ist auch für andere Investoren geeignet
 
Walter_LevyFirst Private hat die bereits 2004 gestartete Strategie ursprünglich für einen Versicherer aufgesetzt und diesen Ansatz dann im November 2010 für Dritte über einen institutionellen Publikumsfonds zugänglich gemacht. Als Fondsmanager fungiert der Schwede Walter Levy, der 2007 vom größten Schwedischen Pensionsfonds AP2 zu First Private nach Frankfurt wechselte. Die Fondauflage war 2008, man arbeitete bis 2010 am Track Record. „Im Vergleich zu unserer Peer Group sieht die Performance des First Private Dynamic Equity Allocation sehr gut aus", betont Zellmann (siehe Grafik zwei). Aus diesem Grund haben bereits auch einige Investoren aus dem VAG-Segment sowie Versorgungswerke dieser Strategie einige Millionen Euro anvertraut.
 
Alpha-Generierung aus drei Quellen - mit Airbag
 
Das Fundament dieser aktiven, benchmarkunabhängigen Absolute-Return-Strategie sind ausgewählte europäische Aktien (Long/Short). Die Aktienauswahl erfolgt auf Basis eines quantitativen Bottum-Up-Ansatzes (Multi-Faktor-Modell), hinzu kommt eine aktive, taktische Asset Allocation (Top-Down-Ansatz). Zur Risikosteuerung und Ertragsstabilisierung werden Optionen und Futures eingesetzt, insbesondere Stillhaltergeschäfte, um in Seitwärtsmärkten Renditen zu erzielen. „Die Kombination dreier unabhängiger Alpha-Quellen sorgt für eine gering korrelierte Ertragsentwicklung und bringt damit institutionellen Investoren echten Mehrwert", erklärt Levy. Die Aktienquote respektive der Investitionsgrad werden systematisch gesteuert und schwanken abhängig von Risikobudget und Markteinschätzung zwischen Null und 50 Prozent. Im Durchschnitt weist das Portfolio einen Long-Bias von zehn bis 40 Prozent auf.
 
Finanzkrise gut gemeistert
 
Ein Blick zurück zeigt, dass sich Strategie und Fonds über die letzten zehn Jahre gegenüber dem MSCI Europa sehr gut behaupten konnten. Der Ausverkauf des Jahres 2008 führte nur zu einem geringen Drawdown, 2009 bliesen die Signale rechtzeitig zum Wiedereinstieg. Auch die Staatsschuldenkrise 2011 wurde gut gemeistert (siehe Chart drei). Aus diesen Gründen wird der Fonds, der bei immer mehr institutionellen Investoren am Radarschirm auftaucht und bald die 100-Millionen-Euro-Grenze beim Volumen überschreiten wird, auch künftig gesucht sein. Die ISIN der institutionellen Fondsanteilsklasse ist DE000A0KFTK5, die Managementgebühr beträgt 0,90 Prozent per anno. (aa)
 
 

Der Fonds First Private Dynamic Equity Allocation B hat seine Benchmark (graue Linie) seit November 2012 klar outperformt. Dafür ist vor allem eine Erhöhung des Brutto-Exposures im Rahmen der Long-/Short-Strategie verantwortlich.

Der First Private Dynamic Equity Allocation (dicke, dunkelblaue Linie) muss sich im direkten Vergleich lediglich den Fonds von Henderson und Martin Currie geschlagen geben. Der überwiegende Teil der Peers hinkt hinterher. Quelle: First Private, Morningstar

Dank des Absolute-Return-Ansatzes hat die Finanzkrise kaum an der Performance geknabbert. Auch die Staatsschuldenkrise 2011 wurde gut gemeistert. Quelle: First Private

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