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DekaBank vergibt Preis für innovative Kapitalmarktforschung

IQ-KAP, das Private Institut für quantitative Kapitalmarktforschung der DekaBank, hat im Rahmen der Wissenschaftsförderung zum zweiten Mal einen Forschungspreis für innovative Kapitalmarktforschung verliehen. Ausgezeichent wurde eine wissenschaftliche Arbeit zur Erklärung von Renditeanomalien.

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„Die wissenschaftlichen Arbeiten liefern neue Erkenntnisse für die Praxis, die auch in die Neu- und Weiterentwicklung von Deka-Investmentlösungen einfließen können“, sagt Dr. Ulrich Neugebauer, Gründer und Geschäftsführer von IQ-KAP und Geschäftsführer der Deka Investment.
© Deka Investment

Mit dem ersten Preis wurde die wissenschaftliche Arbeit „Analyst Bias and Mispricing“ von Gergana Jostova und Alexander Philipov von der George Washington University School of Business sowie Mark Grinblatt von der UCLA Anderson School of Management ausgezeichnet.

Analysteneinschätzungen spielen wichtige Rolle für daf Vorhandensein von Faktoren 
Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Analystenverzerrungen die Aktienkurse von Unternehmen mit schwer prognostizierbaren Gewinnen erheblich beeinflussen und in der Folge niedrigere Renditen erzielen. Die Autoren untersuchten bekannte Renditefaktoren wie Value und Momentum und gelangten zu dem Ergebnis, dass die Verzerrung bei den Analysteneinschätzungen eine wesentliche Rolle für die Existenz dieser Faktoren spielt.

Bewerber auch aus Harvard und Yale
Michael Rüdiger, Vorstandsvorsitzender der DekaBank Deutsche Girozentrale: „IQ-KAP wurde gegründet, um den Wissenstransfer zwischen Praxis und akademischer Forschung weiter zu vertiefen. Dabei geht es beispielsweise darum, Faktoren zu identifizieren, die die Preisentwicklung von Wertpapieren beeinflussen. Dazu gehören aber auch so aktuelle Forschungsprojekte wie der Nutzen maschinellen Lernens im Portfoliomanagement. Die hohe Zahl an Einreichungen – auch aus der internationalen Forschung – zeigt, wie wichtig eine solche Plattform für beide Seiten ist.“ Insgesamt hatten sich 48 Wissenschaftler von renommierten Universitäten aus dem In- und Ausland um den Forschungspreis beworben, unter anderem von der Harvard Business School und der Yale University.

Der Preis des 2013 gegründeten Instituts wird alle zwei Jahre vergeben
Dieses Jahr wurden die Themenschwerpunkte „Regelbasierte Anlagestrategien“, „Big Data und Machine-Learning-Ansätze für die Prognose von Finanzmärkten“ sowie „Analyse von Finanzmarktanomalien und deren Abhängigkeit vom Zinsumfeld“ ausgeschrieben. Die Preisträger wurden nach einer Vorauswahl durch die Deka von einem unabhängigen wissenschaftlichen Beirat des Instituts ermittelt. Bei der Bewertung berücksichtigte die Jury insbesondere die Relevanz der Problemstellung und eine ausgewogene Verknüpfung von international anerkannter und hochwertiger theoretisch-konzeptioneller Grundlagenarbeit sowie den Praxisbezug. „Die wissenschaftlichen Arbeiten liefern neue Erkenntnisse für die Praxis, die auch in die Neu- und Weiterentwicklung von Deka-Investmentlösungen einfließen können“, so Dr. Ulrich Neugebauer, Gründer und Geschäftsführer von IQ-KAP und Geschäftsführer der Deka Investment. (kb)

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Über IQ-KAP:
IQ-KAP - Privates Institut für quantitative Kapitalmarktforschung der DekaBank ist ein wissenschaftlich ausgerichtetes Forschungsinstitut mit dem Ziel, den Wissenstransfer zwischen Praxis und akademischer Forschung zu verbessern. Das IQ-KAP ist eine wichtige Säule der Wissenschaftsförderung im Gesellschaftlichen Engagement der Deka. Zentrale Aufgabe des IQ-KAP ist die quantitative Forschung aus dem Gebiet der Kapitalmärkte und die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten in Kooperation mit Hochschulen und Partnern.

Über die Vergabe des Forschungspreises entscheidet jeweils der wissenschaftliche Beirat, dessen Mitglieder sind Professor Dr. Frank Bulthaupt (Sparkassen-Hochschule Bonn), Prof. Dr. Ulrich Klüh (Hochschule Darmstadt), Prof. Dr. Ulrich Schollwöck (Ludwig-Maximilian-Universität München), Prof. Dr. Wolfgang Bessler (Justus-Liebig Universität Gießen), Prof. Dr. Alexander Hillert (Goethe Universität Frankfurt), Prof. Dr. Dirk Schiereck (Technische Universität Darmstadt).

 

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