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Das war der September 2019 bei Staatsanleihen

Die weltweiten Staatsanleiherenditen begannen im September wieder zu steigen, nachdem sie mehrere Monate lang auf Rekordtiefs verharrt hatten, berichtet Tradeweb in seinem aktuellen Monatsreport.

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© styleuneed / Fotolia

Nur Griechenland und Italien entwickelten sich gegen den Trend, wobei die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen der beiden Länder um 22 beziehungsweise 21 Basispunkte nachgaben und den Monat bei 1,27 Prozent respektive 0,81 Prozent beendeten. Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis kündigte Wirtschafts- und Steuerreformen an, die darauf abzielen, das Vertrauen der Märkte wiederherzustellen. Indessen übernahm Giuseppe Conte in Italien die Koalitionsregierung, während die Gespräche mit der Europäischen Kommission über ein angemessenes Gleichgewicht zwischen Schuldenabbau und Wirtschaftswachstum fortgesetzt wurden.

Übriges Europa
Dort Europa verzeichnete die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe den stärksten Anstieg (+13 Basispunkte). Dennoch beendete sie den fünften Monat in Folge in negativem Terrain (-0,58 Prozent). Am 12. September senkte die EZB ihren Einlagenzinssatz von -0,4 Prozent auf ein neues Rekordtief von -0,5 Prozent und gab bekannt, dass sie am 1. November mit dem Rückkauf von Anleihen im Volumen von 20 Milliarden Euro pro Monat beginnen wird. Die dänische Notenbank folgte ihrem Beispiel und senkte den Einlagenzinssatz auf -0,75 Prozent und damit auf das tiefste Niveau, das in einem Industrieland jemals erreicht wurde. Die Rendite der zehnjährigen dänischen Staatsanleihe schloss den Monat 12 Basispunkte höher bei -0,56 Prozent.

Großbritannien, Kanada und USA
Derweil beendete die Rendite der zehnjährigen britischen Staatsanleihe (Gilt) den September bei 0,49 Prozent. Die Bank of England (BoE) beschloss, keine Veränderung ihrer Geldpolitik vorzunehmen und den Leitzins bei 0,75 Prozent zu belassen. Die kanadische Notenbank verfolgte einen ähnlichen Ansatz und beließ ihren Leitzins bei 1,75 Prozent. Sie signalisierte jedoch ihre Bereitschaft, bei Bedarf Zinssenkungen vorzunehmen. Nach einer relativ volatilen Entwicklung stieg die Rendite der zehnjährigen kanadischen Staatsanleihe um 20 Basispunkte, um den Monat bei 1,36 Prozent zu beenden. Auch die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries verzeichnete im Berichtsmonat erhebliche Schwankungen und stieg um fast 17  Basispunkte auf 1,67 Prozent. Entsprechend den Markterwartungen senkte die US-Notenbank die Federal Funds Rate um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 1,75 bis 2,0 Prozent. Das war ihre zweite Leitzinssenkung in Folge. (kb)

 

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