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IM Investmentforum: Soziale Infrastruktur-Investments

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Das war der Monat Januar 2019 bei Staatsanleihen

Zehnjährige Staatsanleihen begannen das neue Jahr so, wie sie das letzte beendet hatten – mit kräftigen Kursgewinnen und häufig zweistelligen Renditerückgängen, berichtet Tradeweb.

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© styleuneed / Fotolia

So gab beispielsweise die Rendite für griechische Titel mit zehnjähriger Laufzeit vor dem Hintergrund wichtiger politischer und wirtschaftlicher Ereignisse bis Ende Januar um fast 50 Basispunkte auf 3,85 Prozent nach. Dieser deutliche Rückgang war nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass es Premierminister Alexis Tsipras nach dem Auseinanderbrechen seiner Regierungskoalition gelungen war, ein Misstrauensvotum zu überstehen und dadurch mit einer Minderheitsregierung weiter zu regieren. Nachdem das Rettungsprogramm im August 2018 ausgelaufen war, emittierte das Land im Januar 2019 sogar erstmals seit Langem wieder neue Staatsanleihen, wobei Papiere im Wert von 2,5 Millionen Euro platziert wurden.

Deutliche Renditerückgänge auf der iberischen Halbinsel
Die Renditen der zehnjährigen portugiesischen und spanischen Staatsanleihen gingen indes bis Ende Januar um 24 bzw. 22 Basispunkte auf 1,48 beziehungsweise 1,19 Prozent zurück. Portugal platzierte in diesem Monat neue Anleihen im Volumen von vier Milliarden Euro, womit der Refinanzierungsbedarf des Landes in Höhe von insgesamt 15,4 Milliarden Euro bereits zu 25 Prozent gedeckt ist. Das Land erzielte außerdem seinen größten Haushaltsüberschuss seit der Einführung des Euro. Derweil gelang es Spanien, zehnjährige Anleihen in einem Rekordvolumen von 47 Milliarden Euro zu platzieren, gestützt auf die jüngsten BIP-Daten, die auf eine Konjunkturverlangsamung im Jahr 2018 von nur 2,5 Prozent (gegenüber 3,0 Prozent im Vorjahr) hindeuteten.

Schwächerer Renditerückgang in Italien
Auch in Italien ging die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe bis zum Monatsende zurück, und zwar um 15 Basispunkte auf 2,58 Prozent. Das Land emittierte Anleihen im Volumen von 10 Milliarden Euro, bei denen die Nachfrage trotz der anhaltenden politischen Unsicherheiten dreieinhalbmal höher war als das Angebot.

EZB hält die Füße still
Die EZB beließ am 24. Januar den Leitzins unverändert und gab gekannt, ihn mindestens bis zum Sommer nicht anzuheben. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe ging im Januar um 14 Basispunkte auf 0,10 Prozent zurück. Den Daten des Statistischen Bundesamts zufolge verzeichnete die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr mit 1,5 Prozent das schwächste Wachstum seit fünf Jahren.

Wenig Renditebewegung bei US-Treasuries
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen beendete den Januar mit einem Rückgang um 6 Basispunkte auf 2,63 Prozent quasi unverändert. Die vorläufigen Daten zeigten bei den neu geschaffenen Stellen einen Zuwachs von 312.000. Gleichzeitig beließ die US-Notenbank die Bandbreite für den Leitzins unverändert.

In Japan ist der lange Zins quasi abgeschafft
In der Asien-Pazifik-Region ging die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe um 0,15 Basispunkte auf 0 Prozent zurück, nachdem die Bank of Japan ihren Zinssatz von 0 Prozent im zehnjährigen Segment beibehalten hatte. (kb)

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