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Die Rolle von Real Estate Debt in einem Multi-Asset-Portfolio

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Real Estate Debt hat sich zu einer etablierten Anlageklasse entwickelt. Wie kann die Assetklasse kann in der Spätphase des Marktzykluses vor Rückschlägen schützen und gleichzeitig eine Renditeprämie gegenüber Corporate Bonds mit vergleichbarem Rating bieten? Mehr dazu hier.

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Das war der Monat Dezember 2018 für Staatsanleihen

Vor dem Hintergrund wichtiger Zentralbankentscheidungen und erheblicher Marktschwankungen verzeichneten mehrere große Märkte für Staatsanleihen starke Renditeveränderungen, berichtet Tradeweb.

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© styleuneed / Fotolia

Die Volatilität bei US-Treasuries sowie die Entscheidung der US-Notenbank, die Zielbandbreite für die Federal Funds Rate um 25 Basispunkte auf 2,25 bis 2,50 Prozent anzuheben, sorgten im Dezember für Schlagzeilen. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasury – die Anfang November noch ein Dreijahreshoch bei 3,23 Prozent markiert hatte – verzeichnete den größten Monatsrückgang seit zweieinhalb Jahren und fiel bis zum 31. Dezember um 32 Basispunkte auf 2,69 Prozent.

Kanada folgt den USA bei der Entwicklung der Zehnjährigen
Der kanadische Markt für Staatsanleihen erlebte ähnliche Ausschläge, wobei die zehnjährige Benchmarkrendite um 30 Basispunkte zurückging und den Monat bei 1,97 Prozent beendete. Anders als die Fed beließ die kanadische Notenbank auf ihrer geldpolitischen Sitzung Anfang Dezember ihren Referenzzinssatz unverändert bei 1,75 Prozent. 

Italiens Zehnjährige nach Einigung mit EU fester 
Diesseits des Atlantik ging die Rendite der zehnjährigen italienischen Staatsanleihe um 47 Basispunkte auf 2,74 Prozent zurück, nachdem sie zu Beginn des Monats ein Hoch bei 3,18 Prozent erreicht hatte. Nach monatelangem Tauziehen zwischen der italienischen Regierung und der EU-Kommission erzielten beide Seiten Ende Dezember eine Einigung. Demnach erklärte sich die italienische Regierung ein, ihr Ziel für das Haushaltsdefizit 2019 von 2,4 Prozent auf 2,04 Prozent zu senken.

In Portugal beendete die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe den Monat zehn Basispunkte tiefer bei 1,71 Prozent. Premierminister Antonio Costa kündigte die vorzeitige Rückzahlung einer weiteren Kredittranche an den Internationalen Währungsfonds an, aber nur eine Woche später korrigierte die Notenbank ihre Wachstumsprognosen für 2018 und 2019 wegen rückläufiger Exporte nach unten.

Wenig Renditeveränderung bei Bunds und Gilts
Indessen waren die Renditeschwankungen bei den Staatsanleihen anderer europäischer Länder geringer. Die Renditen von Bundesanleihen und Gilts gaben bei den zehnjährigen Laufzeiten um 8 bzw. 6 Basispunkte nach und beendeten den Monat bei 1,27 Prozent beziehunsweise 0,24 Prozent. Während der Austrittstermin am 29. März näher rückte, hielten jedoch die politischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit an. Auf ihrer Dezembersitzung beließ die EZB ihren Leitzins unverändert und gab den Ausstieg aus ihrem Anleihekaufprogramm bekannt, obwohl sie ihre Wachstums- und Inflationsprognosen für 2019 herunterschraubte.

In Japan bleibt alles beim Alten
In der Asien-Pazifik-Region beließen die australische und die japanische Notenbank den Leitzins unverändert. Für Japan bedeutet dies nun schon im dritten Jahr in Folge negative Zinssätze. Im Verlauf des Monats ging die Rendite der zehnjährigen australischen Staatsanleihe um 26 Basispunkte auf 2,32 Prozent zurück, während die japanische Staatsanleihe der gleichen Laufzeit den Monat acht Basispunkte tiefer bei 0 Prozent beendete. (kb)

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