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Das war der August 2019 bei Staatsanleihen

Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen gaben im August weiter nach. Alle 18 im Tradeweb-Monatsbericht erfassten Märkte verzeichneten Renditerückgänge um mehr als zehn Basispunkte, wobei einige sogar neue Rekordtiefs markierten.

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© styleuneed / Fotolia

Am ausgeprägtesten war der Rückgang bei der zehnjährigen US-Treasury Note, deren Rendite um 51,5 Basispunkte nachgab und den Monat bei 1,50 Prozent beendete, nachdem sie am 28. August sogar ein vorübergehendes Tief von 1,47 Prozent erreicht hatte.

Nordamerika
Vor dem Hintergrund der durchwachsenen Konjunkturdaten, der Sorgen um eine Abschwächung der Weltwirtschaft und der stockenden Handelsgespräche zwischen den USA und China gingen immer mehr Marktteilnehmer davon aus, dass die US-Notenbank Fed auf ihrer September-Sitzung den Leitzins erneut senken würde. Indessen gab die Rendite der zehnjährigen kanadischen Staatsanleihe um 32 Basispunkte nach und beendete den August bei 1,16 Prozent. Die Wirtschaft des Landes steht am Rande einer Rezession, was Spekulationen über eine Leitzinssenkung auslöste, die jedoch letztlich ausblieb.

Europa
Hier verzeichneten die zehnjährigen italienischen und griechischen Staatsanleihen die stärksten Bewegungen und gingen um 51 Basispunkte auf 1,03 Prozent bzw. um 43 Basispunkte auf 1,49 Prozent zurück, womit sie neue Tiefststände markierten. Italiens vor kurzem zurückgetretener Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini von der rechtsextremen Lega hatte seine Koalitionsregierung mit der gegen das Establishment gerichteten Fünf-Sterne-Bewegung gekündigt, in der Hoffnung, es würde zu Neuwahlen kommen, aus denen seine Partei gestärkt hervorgehen würde. Der Plan ging jedoch nicht auf, da sich die Fünf-Sterne-Bewegung und die sozialdemokratische PD auf die Bildung einer neuen Koalitionsregierung unter Führung von Giuseppe Conte einigten und so Neuwahlen verhinderten.

Andere europäische Staatsanleihen im zehnjährigen Laufzeitsegment rutschten im Berichtsmonat weiter in negatives Terrain, wobei französische und deutsche Staatsanleihen jeweils um 23 Basispunkte auf -0,43 Prozent bzw. -0,71 Prozent zurückgingen. Die Rendite der zehnjährigen britischen Staatsanleihe (Gilt) beendete den Monat bei 0,48 Prozent, nachdem sie am 15. August ein Rekordtief bei 0,41 Prozent markiert hatte. Sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien droht eine deutliche Konjunkturabschwächung, wobei in Großbritannien noch die Unsicherheiten um den Brexit hinzukommen.

Asien-Pazifik-Region
Die Renditen von zehnjährigen australischen und japanischen Staatsanleihen gingen um 29 beziehungsweise 12 Basispunkte zurück, um den Monat bei 0,91 Prozent bzw. -0,28 Prozent zu beenden. Laut dem japanischen Innenministerium ist die Arbeitslosenquote im Juli auf 2,2 Prozent und damit das tiefste Niveau seit 26 Jahren gefallen,  während die Verbraucherpreisinflation gegenüber dem Vorjahr im Einklang mit den Markterwartungen auf ein Viermonatstief von 0,5 Prozent gesunken ist. (kb)

 

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