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Das war das Invesco Thanksgiving Investment Forum 2022 + Fotogalerie!

Das 7. Invesco Thanksgiving Investment Forum bot Investoren aufgrund eines interessanten Vortragprogramms die Gelegenheit, über den Tellerrand zu schauen und attraktive Investment-Gelegenheiten zu identifizieren. Viele Profianleger nutzten die Chance, um sich entsprechend inspirieren zu lassen.

Paul Jackson, Invesco
Paul Jackson, Invesco, präsentierte auf der Investorenkonferenz das "Big Picture" seines Hauses und verriet, welche Anlagesegmente er als attraktiv bewertet sieht.
© Marlene Fröhlich

Nach dreijähriger Unterbrechung fand am 24. November 2022 das mittlerweile 7. Invesco Thanksgiving Investment Forum in Wien statt und stieß bei professionellen Marktteilnehmern auf regen Zuspruch. Den Besuchern geboten wurden neben einem globalen Marktausblick und einer Bestandsaufnahme der derzeitigen Situation in China mehrere Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit, die von einer Frage/Antwort-Runde abgeschlossen wurden.

Die Highlights dieser Veranstaltung präsentieren wir Ihnen in einer eigenen Fotogalerie.

Umfassender Outlook
Den Auftakt machte Paul Jackson, Global Head of Asset Allocation Research, mit einem makroökonomische Ausblick auf das kommende Jahr, den er „The Big Picture – 2023 Outlook – From contraction to recovery“ titulierte.

„2022 gab es nur wenige Plätze, um sich zu verstecken“, erklärte er bei seinem anfänglichen Rückblick auf das schwierige, laufende Anlagenjahr, in dem Investoren nur mit Cash und (Energie-)Rohstoffen eine positive Rendite erzielen konnten.

Nach Analyse der Anleihebestände in den Zentralbankbilanzen, der Geldversorgung (M2) sowie der bisherigen Konjunktur-, Inflations-, Zins-, Währungs-, Renten- und Aktienmarktentwicklung gab Jackson seine Prognosen betreffend die zukünftige Marktentwicklung ab.

Der Invesco-Stratege erwartet an der Inflationsfront zumindest in den USA eine Beruhigung respektive bereits im ersten Quartal 2023 einen Rückgang bei der „Headline“-Inflation. Sorgen bereitet ihm die US-Kerninflation, da diese aufgrund weiterhin steigendender Preise für Miete und Dienstleistungen weiter steigt und sich wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder abflachen sollte – spätestens dann, wenn fallende Immobilienpreise auch für niedriger Mieten sorgen.

Angesichts zukünftiger niedriger US-Inflationsraten erwarten große Teile der Marktteilnehmer, dass die Fed ihren letzten, wohl bereits niedrigen Zinserhöhungsschritt, im Mai 2023 setzt. Bei der EZB und der Bank of England, die beide der US-Fed in der Geldpolitik hinterherhinken, erwartet Invesco erst im zweiten Halbjahr ein Auslaufen des Zinserhöhungszyklus‘.

Das könnte dazu führen, dass 2023 der US-Dollar gegenüber dem Euro und dem Britischen Pfund aufgrund zukünftig etwas engerer Zinsdifferenzen schwächer geht. Ein schwächerer US-Dollar wäre gut für Investments in den Emerging Markets wie auch Gold, merkte Jackson an.

Was kaufen?
Trotz mittlerweile (etwas) höherer Zinsen bei Staatsanleihen sind diese für Jackson noch immer nicht attraktiv genug bewertet. Mehr Potenzial sieht er bei Unternehmensanleihen. Bei diesen könnten die „Spreads“ zwar noch ein wenig steigen, auf mittlere Sicht sollten sich Investoren sowohl im Investment-, als auch im Sub-Investmentgrade-Bereich an schwächeren Tagen positionieren. Invesco hat die Gewichtungen bereits erhöht – insbesondere bei UK- und Emerging Markets Corporate Bonds.

Für eine Übergewichtung von Aktien sei es hingegen noch zu früh. Zwar würden wieder fallende Anleiherenditen Aktien Rückenwind geben. Gegenwind droht jedoch von zukünftig niedrigeren Unternehmensgewinnen, falls sich die Konjunktur doch zu einer größere Rezession entwickeln sollte. Aktien sind entsprechend leicht untergewichtet: Das gilt für die Märkte USA, vor allem aber die Eurozone und UK. Leicht übergewichtet sind die Aktienmärkte Japans, der Schwellenländer und insbesondere China.

Nichts hält der Invesco-Mann für das kommende Anlagejahr von Rohstoffen, die 2021 und 2022 aufgrund steigender Kurse bei Öl- und Gas zumindest auf Indexebene haussierten.

Jackson glaubt, dass Investoren Anfang 2023 anlagetechnisch ins Risiko gehen, um von steigenden Kursen zu profitieren. „Wir erwarten zukünftig bessere Renditen bei riskanteren Assets, obwohl wir kurzfristig noch mit höheren Volatilitäten rechnen“, erklärte Jackson abschließend. (aa)

Redaktionelle Anmerkung: Weitere Kurzzusammenfassungen folgen am Montag. Wir freuen uns auf einen weiteren Besuch Ihrerseits unseres Informationsportals!

 

 

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