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Das tat sich im Monat April 2019 bei Staatsanleihen

Im Umfeld starker Anleiheverkäufe stieg die Rendite zehnjähriger US-Treasuries im April um 9 Basispunkte und beendete den Monat bei 2,51 Prozent. Laut Daten der US-Notenbank Fed ging die US-Industrieproduktion im März um 0,1 Prozent und damit den dritten Monat in Folge zurück.

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© styleuneed / Fotolia

Gleichzeitig stiegen jedoch die Einzelhandelsumsätze um 1,6 Prozent, was der größten Zunahme seit September 2017 entsprach. 

Kanada korrigiert Wachstumsprognose 
Die Rendite der zehnjährigen kanadischen Staatsanleihe legte ebenfalls um 9 Basispunkte zu und schloss den Monat bei 1,71 Prozent. Auf ihrer geldpolitischen Sitzung vom 24. April behielt die Bank of Canada ihr 1,75 Prozent-Ziel für den Tagesgeldsatz unverändert bei und korrigierte ihre Wachstumsprognose für 2019 nach unten. 

BoJ bleibt locker
Bei der Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe fiel der Anstieg geringer aus. Diese schwankte im April in einer Spanne von -0,01 bis -0,08 Prozent und beendete schließlich den Monat 5 Basispunkte höher bei -0,05 Prozent. Die Bank of Japan beließ ihre Geldpolitik unverändert und gab bekannt, dass sie noch mindestens bis zum Frühjahr 2020 an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten will.

UK und Deutschland mit leichtem Renditeanstieg
In Großbritannien stieg die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe (Gilt) um 18 Basispunkte und schloss den Berichtsmonat bei 1,18 Prozent, nachdem sie am 17. April ein Hoch bei 1,24 Prozent markiert hatte. In Deutschland legte die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe um etwas mehr als 8 Basispunkte zu und beendete den Berichtsmonat bei 0,02 Prozent. Die deutschen Exporte und Importe gingen um 1,3 Prozent bzw. 1,6 Prozent zurück und enttäuschten damit die Märkte, die von einem Anstieg ausgegangen waren. Darüber hinaus gab der Ifo-Geschäftsklimaindex abermals nach und fiel von 99,7 Punkten im März auf 99,2 Punkte im April.

Griechische, spanische und portugiesische Renditen gehen südwärts 
Entgegen dem allgemeinen Trend ging die Rendite der zehnjährigen griechischen Staatsanleihe den vierten Monat in Folge zurück, und zwar um 40,5 Basispunkte, sodass sie Ende April bei 3,18 Prozent lag. Die Regierung gab für das Jahr 2018 einen Haushaltsüberschuss von 1,1 Prozent des BIP bekannt. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt der Schuldenkrise im Jahr 2015 hatte Griechenland noch ein Defizit von 5,6 Prozent verzeichnet. Die Rendite der zehnjährigen spanischen Staatsanleihe ging bis zum 30. April um 9 Basispunkte auf 1,0 Prozent zurück, während die der portugiesischen Staatsanleihe sogar um 13 Basispunkte fiel und den Berichtsmonat auf einem 3-Jahrestief von 1,12 Prozent beendete. (kb)

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