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Das sind die "Outrageous Predictions" der Saxo Bank für 2020

"Schwachsinn! Das wird niemals passieren", meinen die einen. "Und falls doch?", fragen sich die anderen. Bei solch unterschiedlichen Reaktionen kann es sich eigentlich nur um eines handeln: Die alljährlichen "Outrageous Predictions" der Saxo Bank.

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Im KI-Winter wird es bitterkalt für die Halbleiterindustrie
Da im Geschäft mit Chips die Renditen zurückgehen, gibt der SOX-Index für Halbleiterunternehmen um 50 Prozent nach. Neben dem immer größeren Einsatz in Konsumgütern profitiert das Wachstum bei Halbleitern bislang von einer förmlichen Explosion bei Investitionen in alle möglichen Anwendungen, von Cloud-basierter Infrastruktur über das "Schürfen" von Kryptowährungen bis hin zu Künstlicher Intelligenz (KI), Big-Data-Verarbeitung und "Deep Learning".

2020 aber werden die sinkenden Renditen dazu führen, dass Halbleitertitel gegen die Wand fahren. Ein neuer "KI-Winter" steht vor der Tür, ähnlich wie die beiden in den Sechziger- und Achtzigerjahren, als die tatsächlichen Ergebnisse des Einsatzes von Halbleitern nicht den gigantischen Erwartungen gerecht wurden. Nur den größten Unternehmen wie Facebook, Microsoft und Google gelingt dies. 
© Artur Golbert / stock.adobe.com

Seit mittlerweile mehr als einem Jahrzehnt veröffentlicht die dänische Saxo Bank ihre "Outrageous Predictions". Auch die diesjährige Liste ist mal wieder schaurig-schön. Sie soll einmal mehr alle Investoren ermutigen, über den Tellerrand hinauszuschauen.

"In diesem Jahr beschäftigen sich die 'Outrageous Predictions' alle mit dem Thema Disruption, da unser aktuelles Paradigma schlicht und ergreifend sein Ende erreicht hat", sagt Steen Jakobsen, Chefvolkswirt der Saxo Bank. "2020 könnte das Pendel in politischen ebenso wie in geld-, fiskal- und umweltpolitischen Fragen massiv in die Gegenrichtung ausschlagen. In der Politik bedeutete eine solche Entwicklung ein abruptes Ende des Populismus, an dessen Stelle Bemühungen träten, die Gesellschaft nicht weiter zu spalten, sondern zu heilen. In der Geldpolitik könnten die Notenbanken sich ein wenig aus dem Spiel nehmen und sogar die Zinsen leicht normalisieren, während die Regierungen mit Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz in die Bresche springen."

Natürlich dürfen die "Outrageous Predictions" nicht als offizieller Marktausblick verstanden werden. Sie sollen den Blick dafür weiten, was zwar nicht gerade wahrscheinlich, aber eben doch möglich ist. Logischerweise laufen die disruptivsten (und somit ungeheuerlichsten) Ergebnisse den Konsenserwartungen diametral entgegen.

Das Schweizer Wirtschafts- und Lifestyle-Portal "Moneycab" liefert auf seiner Website eine Zusammenfassung der Vorhersagen in deutscher Sprache, die wir Ihnen keinesfalls  vorenthalten möchten – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)

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