Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Ad

Low-Touch-Komprimierung

Der anhaltende Druck durch Verschuldungsquoten, Bestimmungen für G-SIBs und begrenzte betriebliche Ressourcen zwingt Banken dazu, nach zunehmend ausgeklügelten Komprimierungslösungen zu suchen.

Anzeige
| Märkte
twitterlinkedInXING

Das erwartet Berenbergs Chefstratege Bernd Meyer von den Märkten

Berenbergs Chefstratege ist für die Aktienmärkte auf mittlere Sicht nur bedingt optimistisch. Das liegt an der Vorwegnahme einer positiveren Zukunft, die weitere Kursanstiege erschweren. Trotzdem können Anleger auf ein paar zusätzliche, neue "Trigger" hoffen.

Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg
Dr. Bernd Meyer, Berenberg Bank
© Berenberg

Dr. Bernd Meyer, Chefstratege Wealth and Asset Management bei Berenberg, zeigt sich in der aktuellen Ausgabe von "Berenberg Märkte-Monitor" tendenziell pessimistisch, was riskante Assetklassen anbelangt. Für Meyer habe die Börsen inzwischen positive wirtschaftliche Entwicklungen eskomptiert, daher bestünde nur noch wenig Aufwärtspotenzial.

Hegefonds treiben die Kurse hoch
Die Börsen haben weiter zugelegt, trotz anhaltend gemischter Konjunkturdaten und stockenden Handelsverhandlungen zwischen den USA und China. Weiterhin recht defensiv positionierte Marktteilnehmer kaufen laut Meyer Aktien nach Rücksetzern am Markt, um auf die Rally noch aufzuspringen – das nährt die Rally. Zudem zwinge die starke Aktienmarktentwicklung Hedge Fonds zunehmend, ihre Short-Positionen zu reduzieren.

Ambitionierte Bewertungen
Ein marktfreundlicher Ausgang der Wahl in Großbritannien – Umfragen sprechen für einen Wahlsieg von Boris Johnson – dürfte nach Ansicht Meyers zum geordnete Brexit am 31.01.2020 führen und den Weg frei machen für ein umfassendes Fiskalpaket. Dies oder eine erste Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit würde Aktien kurzfristig noch einmal beflügeln.

"Selbst bei sich deutlich erholenden Konjunkturdaten könnte es danach aber enger werden, denn der Aktienmarkt preist bereits eine merkliche Konjunkturerholung ein. Die Bewertungen sind mittlerweile recht ambitioniert und die Konjunkturerholung dürfte wenig dynamisch ausfallen", schreibt Meyer.

Wichtige Tage in den Investoren-Kalendern
Die politischen Unsicherheiten in Europa könnten mit den Wahlen in Großbritannien am 12. Dezember und der damit verbundenen Entscheidung über den Brexit-Kurs weiter abnehmen.

Auf der anderen Seite des Atlantiks werde laut Meyer der weitere Fortgang des „Phase-1“-Deals im Handelsstreit von zentraler Bedeutung sein. Sollte dieser nicht zeitnah beschlossen werden, dürfte am 15. Dezember die nächste Runde der US-Zölle gegenüber China starten.

Auf der geldpolitischen Seite tagt die US-Zentralbank Fed am 11. Dezember und die Europäische Zentralbank EZB am 12. Dezember. (aa)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzerklärung zu. Mehr erfahren