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Dank Brexit höhere Gagen in der deutschen Asset Management-Industrie

Die Vergütungsaussichten für Mitarbeiter von Asset Managern in Deutschland sind sehr gut, nicht zuletzt auf Grund des Brexit. Das ist das Ergebnis einer Studie des Frankfurter Personalberaters Banking Consult, die Bloomberg News exklusiv vorliegt.

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© Sergey Nivens / Fotolia

"Die Asset-Management-Branche ist vom Brexit mit am stärksten betroffen", sagt Thore Behrens, Vice President des Unternehmens. "Dies ist auf die tiefe Integration von Portfolios und Kundenstrukturen zwischen Kontinentaleuropa und Großbritannien zurückzuführen."  Betroffen seien neben britischen Häusern auch viele Fondsgesellschaften aus den USA und aus Asien, welche London als ihren Europa-Standort gewählt hätten und künftig womöglich den einfachen Zugang zum EU-Markt verlieren.

Alle Asset Management-Bereiche profitieren
"Viele Asset-Manager planen, ihr Personal auf dem europäischen Festland in den nächsten Jahren auszubauen", sagt Behrens. "Das heißt aber auch, dass sich der Kampf um Top-Mitarbeiter extrem verstärken wird." Das gelte nicht nur für die Sales-Seite, sondern auch das Portfolio-Management, die Middle- und Back-Office-Bereiche sowie Risk und Compliance." Deutschland sei wegen seiner verkehrstechnischen günstigen Lage für den Vertrieb ideal.  Hinzu komme, dass ausländische Vermögensverwalter - vor allem aus Asien und dem Nahen Osten - ihren Marktanteil und ihr Präsenz in Europa ausbauen wollen und somit den Konkurrenzkampf verschärfen würden.

50 Prozent der in London abgebauten Jobs kommen wohl nach Frankfurt
Die Helaba hatte vor kurzem ihre Prognose bestätigt, dass die Hälfte der aus London abwandernden Finanzjobs nach Frankfurt kommen dürfte. Dies entspreche über einen Zeitraum von mehreren Jahren mindestens 8.000 Leuten. Zuletzt war von der China International Capital Corporation  (CICC) ein Büro in der Main-Metropole eröffnet worden, auch die Bank of Taiwan ist jetzt hier vertreten.

Studie zum aktuellen Vergütungsniveau in der AM-Industrie in Deutschland
Die Studie von Banking Consult hat für verschiedene Posten innerhalb des Asset Managements das aktuelle Vergütungsniveau inklusive Bonus in Deutschland untersucht und ist zu diesen Ergebnissen gekommen:

Ein Portfolio-Manager verdient zu Beginn seiner Karriere in der unteren Verdienstspanne derzeit etwa 63.000 Euro, in der oberen Spanne sind es insgesamt 84.000 Euro. Wer sieben Jahre oder mehr Berufserfahrung mitbringt, kann mit mindestens 143.000 Euro und bestenfalls mit 256.000 Euro rechnen. Ein Abteilungsleiter (Head) streicht in der oberen Spanne 400.000 Euro ein.

Ein Product Manager kann in den ersten drei Jahren seiner Karriere etwa 61.000 Euro in der unteren Vergütungsspanne verdienen, in der oberen rund 75.000 Euro. Jemand, der sieben Jahre oder mehr in diesem Bereich tätig ist, erhält zwischen 117.000 Euro und 196.000 Euro. Als Leiter winken im besten Fall sogar 304.000 Euro.

Im Bereich Institutional Sales winken in einer Junior-Position rund 69.000 Euro in der unteren Vergütungsspanne und 100.000 Euro in der oberen. Ab einer Berufserfahrung von sieben Jahren erhöhen sich die Werte auf 170.000 Euro beziehungsweise 340.000 Euro, wobei in der oberen Spanne die Boni auf einen Anteil von 50 Prozent kommen.

Die Studie basiert auf konkreten Gehältern in Deutschland, die aus der Arbeit des Personalberaters stammen, sowie auf Gesprächen mit Kunden und Kandidaten. (kb)

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