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CS Schweizer Pensionskassen Index im 4. Quartal 2018 mit fettem Minus

Im Berichtsquartal nimmt der Pensionskassen Index um 6,07 Punkte respektive -3,50 Prozent ab und schließt per Ende Dezember 2018 mit einem Stand von 166,96 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000.

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© alexanderbaumann / stock.adobe.com

Nach dem performancemäßig schwachen Start 2018 machte der Pensionskassen Index im zweiten Quartal der Berichtsperiode wieder etwas Boden gut und legte im dritten Quartal erneut leicht zu. Im vierten Quartal fahren die Schweizer Pensionskassen jedoch große Verluste ein. Insbesondere tragen der Oktober (-1,35 Prozent) und der Dezember (-2,15 Prozent) zum negativen Quartalsergebnis bei. Einzig der November war mit -0,04 Prozent  beinahe neutral. 

Berechnung des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index
Diese basiert auf den erzielten Renditen von schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen (vor Abzug der Verwaltungskosten), deren Vermögenswerte bei der Credit Suisse im Rahmen eines Global Custody verwahrt werden. Die Vermögensverwaltung bzw. Beratung hingegen erfolgt durch die Pensionskassen selber oder durch Dritte. Auf die Performance der jeweiligen Vorsorgeeinrichtungen hat die Credit Suisse in der Rolle als Global Custodian keinen Einfluss.

Aktien als Spielverderber
Der Hauptanteil der negativen Entwicklung im vierten Berichtsquartal ist den Aktien zuzuschreiben. Die Schweizer Aktien erzielten einen Renditebeitrag von -1,41 Prozent und die ausländischen Aktien einen Beitrag von -2,23 Prozent. Bei den Anleihen ist die Entwicklung leicht positiv. Mit einem Beitrag von total 0,19 Prozent verhinderten diese ein noch negativeres Resultat. Die Immobilien zeigten ebenfalls einen leicht positiven Einfluss (0,11 Prozent), der jedoch durch das Minus bei den alternativen Anlagen (-0,10 Prozent) wieder aufgehoben wird. Nur einen geringen Einfluss auf das Gesamtresultat hatten Hypotheken.

Quartalsweise Performancebeiträge nach Assetklassen 

Quelle: CS Pensionskassen Index 2018

Im vierten Quartal 3,75 Prozent hinter der Benchmark
Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit 1. Januar 2017 auf ein Prozent p.a. festgelegt) ist im Berichtsquartal um 0,38 Punkte (respektive 0,25 Prozent) auf den Stand von 153,62 Punkten gestiegen, ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im 4. Quartal 2018 –3,75 Prozent unter der BVG-Vorgabe.

Im Langfristvergleich die Benchmark outperformt
Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 1. Januar 2000) beträgt per 31. Dezember 2018 2,73 Prozent. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,19 Prozent. (kb)

 

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