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Crispin Odeys Hedgefonds mit hohem Halbjahresverlust von 17,9 Prozent

Crispin Odeys Flaggschiff-Hedgefonds hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 17,9 Prozent eingefahren. Alleine im Juni 2020 soll der Odey European Inc. Fund 7,3 Prozent angelegt haben. Überhaupt war dessen Performance dieses Jahr bis dato in fünf von sechs Monaten im Minus.

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Seit eingen Jahren hat Hedgefondsgründer Crispin Odey wenig Fortüne.
© Archiv

Mit dem schlechten Juni-Ergebis wurde der Anstieg im März, der das von Investoren geschätzte antizyklische Verhalten des Fonds in Krisenzeiten belegt, ausradiert, zitiert Bloomberg News aus dem letzten Investorenbrief.  

Deutlich schlechter als der breite Markt
Im Vergleich mit der Hedgefondsindustrie als Ganzes, repräsentiert durch den Bloomberg All Hedge Fund Index, der im ersten Halbjahr nach vorläufigen Zahlen zirka 3,54 Prozent verlor, sieht Crispin Odey alt aus. 

Auch das Shorten von Wirecard half nicht wirklich
"Die Zukunft ist heute genauso unbekannt wie sie dies vor drei Monaten war", schrieb Odey in seinem Brief an die Investoren, ohne darin eine Begründung für die schlechte Fondsperformance zu geben. Das maue Ergebnis entstand trotz der Tatsache, dass Odey Asset Management bei zwei Shorts richtig Geld machte: mindestens 25 Millionen Euro bei Wirecard und wenigstens 75 Millionen Pfund an der pleitegegangenen britsichen Shopping Mall Gesellschaft Intu Properties.

Mehrere Jahresverluste hintereinander
Odey platzierte in den letzten Jahren, die von einem langen Bullenmarkt geprägt waren, immer wieder Short-Wetten, die aber nicht wirlich zielführend waren und dem Fonds negative Jahrenrenditen bescherten. Als der Markt im März 2020 einbrach, war Odey unter den wenigen Hegdefondsmanagern, die mit einem Monats-Plus von 21 Prozent aufhorchen ließen und Geld verdienten. 

Odeys Flaggschifffonds leidet seit Jahrne unter Schwindsucht und ist jetzt zirla 624 Millionen US-Dollar schwer, im März waren es noch 700 Millionen US-Dollar gewesen. (kb)



 

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