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Corona-Pandemie als möglicher Wendepunkt bei 3D-Druckern

Einer Umfrage unter 1.200 Teilnehmern aus 20 Branchen zufolge planen 74 Prozent der Befragten, im nächsten Jahr in den 3D-Druck zu investieren. Das verdeutlicht die Vorteile, die der 3D-Druck nach Ansicht der Befragten bietet, insbesondere im Zuge der Corona-Pandemie.

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Tasha Keeney von ARK Investment Management sagt: "Unternehmen, die am stärksten von der Pandemie betroffen sind, werden die Einführung des 3D-Drucks beschleunigen, nicht nur um Kosten zu sparen, sondern um zu überleben." 
© ARK Investment Management

Tasha Keeney, Analystin bei ARK Invest in New York, sieht einen Wachstumstrend für 3D-Drucker, der für Anleger zunehmend interessant ist. ARK Investment Management ist auf Investitionen in disruptive Innovationen spezialisiert und verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Identifizierung und Investition in Innovationen, die die Welt verändern. Mit offenem Researchprozess identifiziert ARK Unternehmen, die in führender Position von sektorübergreifenden Innovationen wie 3D-Druck, Robotik, Energiespeicherung, DNA-Sequenzierung, künstliche Intelligenz und Blockchain-Technologie profitieren. ARK Invest ist strategischer Partner von Nikko Asset Management und managt den von Nikko AM aufgelegten Aktienfonds AM ARK Disruptive Innovation Fund (ISIN:LU1861558580). 

Abhängigkeit von Lieferanten durch 3D-Drucker verringert
In den Bereichen Militär & Verteidigung, Konsumgüter sowie Luft- und Raumfahrt setzen 38 bis 46 Prozent der Befragten 3D-Drucker ein, um von externen Lieferanten weniger abhängig zu sein. Mit dem Abklingen der Pandemie dürften viele Unternehmen ihre Lieferketten neu organisieren, um künftigen Störungen vorzubeugen. Der 3D-Druck ermöglicht nicht nur eine Fertigung näher am Endanwender, sondern trägt auch zur Reduzierung von Komplikationen bei, da Produkte mit neuen Teilen und Konfigurationen hergestellt werden können, die mit herkömmlichen Fertigungsmethoden nicht möglich waren.  

Neue Geschäftsfelder für den 3D-Druck erschlossen
Etwa 40-50 Prozent der Befragten in den Bereichen Automobil, Konsumgüter, Militär & Verteidigung sowie Fertigung haben neue Geschäftsfelder für den 3D-Druck erschlossen. Um den Nutzen des 3D-Drucks zu maximieren, muss er in die frühen Design- und Ideenphasen der Produktlebenszyklen integriert werden. Bisher passiert das noch selten – ein Hauptgrund dafür, dass 3D-Drucker langsamer Einzug gehalten haben als von Analysten erwartet. Möglicherweise werden die Auswirkungen der Pandemie, insbesondere notwendige Kostensenkungen, Unternehmen dazu zwingen, den 3D-Druck nicht nur für die Herstellung von Prototypen einzusetzen, was heute die überwiegende Mehrheit der Anwendungsfälle ausmacht, sondern auch für effizientere Produktionsprozesse.  

ARK rechnet mit einem Umsatzwachstum der 3D-Druck-Branche in den nächsten 5 Jahren von 10-15 Milliarden Dollar auf mehr als 100 Milliarden Dollar. Im Nachhinein betrachtet könnte die Pandemie einen Wendepunkt markieren. 

 

 

 

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