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Comgest: 20 Jahre starke Performance in Europa

Comgest überzeugt durch langjährige Outperformance der Benchmark auch in Krisenzeiten. Denn Qualitätswachstumsaktien federn Turbulenzen wie jene durch Corona ab. So werden auch nur geringe langfristige Auswirkungen auf die Portfolio-Unternehmen in den Comgest-Fonds erwartet.

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Franz Weis, Fondsmanager des Comgest Growth Europe
© Comgest

Die Europa-Strategien der unabhängigen internationalen Fondsgesellschaft Comgest konnten sich in der Corona-Pandemie bislang sehr gut behaupten. Im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens haben der Comgest Growth Europe (ISIN: IE0004766675) und der Comgest Growth Europe Smaller Companies (ISIN: IE0004766014) die Marktturbulenzen erfolgreich abgefedert.

Ein Fünftel weniger Volatilität und mehr Performance als die Benchmark
So erzielte der Comgest Growth Europe im laufenden Jahr eine Outperformance von mehr als zehn Prozentpunkten: mit -7,26 Prozent entwickelte er sich deutlich besser als die Vergleichsbenchmark MSCI Europe-Net Return mit -17,85 Prozent. Seit seiner Auflage im Mai 2000 hat er den Index nach Kosten um 3,5 Prozent p.a. übertroffen und wies dabei eine mehr als 20 Prozent niedrigere Volatilität auf.

Quality Growth-Ansatz hät auch in Europa, was er verspricht
Der Comgest Growth Europe Smaller Companies liegt seit Jahresanfang mehr als zwölf  Prozentpunkte vor dem MSCI Europe Mid-Cap Index (-5,62 Prozent versus -18,41 Prozent). Seit Auflage im Mai 2000 liegt die Outperformance per Ende April 2020 bei über drei Prozent nach Kosten. Auch hier war die Volatilität um rund 20 Prozent geringer als bei der Benchmark – was angesichts des für seine hohe Volatilität bekannten Mid-Cap-Marktes umso beachtlicher ist. Damit zeigte die Anlagestrategie von Comgest mit Fokussierung auf Qualitätswachstumsaktien in den vergangenen 20 Jahren ihre Stärke und kombiniert eine beständige Outperformance des jeweiligen Index mit einem reduzierten Marktrisiko.

Vorhersehbarkeit in einem unsicheren Umfeld schaffen
Die konsequente Anwendung der Investmentphilosophie von Comgest ist für Franz Weis, Fondsmanager des Comgest Growth Europe, die Grundlage für das starke Alpha der Europa-Fonds: „Die Einschätzungen der Unternehmen, mit denen wir sprechen, zeigen deutlich, dass es durch die Corona-Pandemie keine klare Sicht auf die weitere Entwicklung gibt. Deshalb orientieren wir uns an harten, überprüfbaren Fakten, um zu verstehen, wie die Unternehmen mit den Herausforderungen umgehen werden. So versuchen wir, in einem unsicheren Umfeld Vorhersehbarkeit zu schaffen.“

Analyse der Geschäftsmodelle im Fokus
Bei der Analyse der Geschäftsmodelle achten Weis und seine Kollegen zum Beispiel darauf, ob die Umsatzströme defensiv sind, weil die produzierten Güter auch in der Krise gefragt sind (zum Beispiel bei Pharmaunternehmen) oder ob die Unternehmen wiederkehrende Erträge, etwa aus Lizenzen, verzeichnen. Die Reaktions- und Anpassungsfähigkeit der Geschäftsmodelle spielen bei der Analyse ebenso eine Rolle wie die Stabilität der Bilanzen.

Großteil der Unternehmen nicht langfristig betroffen
Mit Blick auf die langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie ist Weis zuversichtlich: „Für die meisten Unternehmen in unseren Fonds wird sich durch die Krise wenig bis gar nichts ändern. Die deutlichsten Auswirkungen erwarten wir vor allem in der Luftfahrt- und Reisebranche, da noch nicht abzusehen ist, ob und wann die Flug- und Reisezahlen wieder anziehen. Davon sind Fluggesellschaften wie Ryanair, der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines oder der Anbieter von Buchungssystemen Amadeus betroffen. Sie machen aber nur einen geringen Anteil in unseren Portfolios aus.“

Unternehmen aus der Pharmaindustrie wie Roche oder Ambu profitieren hingegen davon, dass die weltweiten Gesundheitsausgaben auch künftig eher hoch bleiben werden. Der Lockdown hat der Digitalisierung einen kräftigen Schub gegeben, was positiv für Unternehmen aus der IT-Branche, wie ASML, Temenos und Dassault Systèmes ist. Letztlich sieht Weis auch zyklische Konsumgüterunternehmen wie Lindt & Sprüngli oder Lebensmitteleinzelhändler wie Jeronimo Martins als resistent an.“

Comgest Growth Europe
Der Comgest Growth Europe wurde im Mai 2000 aufgelegt und umfasst 3,4 Milliarden Euro an Assets under Management per Ende April 2020. Der Fonds investiert gezielt in eine Auswahl hochwertiger europäischer Qualitätswachstumsunternehmen. Seit der Auflage des Fonds verzichtet das Fondsmanagement-Team Laurent Dobler, Franz Weis, Alistair Wittet und der CEO von Comgest, Arnaud Cosserat, bewusst darauf, in Roh- und Grundstoff-, Energie- und Finanzwerte zu investieren. Grund dafür ist insbesondere die mangelnde Vorhersehbarkeit von langfristigem Gewinnwachstum.

Die drei größten Beteiligungen des Portfolios sind a) Roche Holding, das weltweit führende Unternehmen für biologische Arzneimittel zur Krebsbehandlung; b) Novo Nordisk, ein dänisches Pharmaunternehmen, das für seine marktführende Diabetes-Behandlung bekannt ist, und c) ASML, ein niederländisches Unternehmen und der weltweit führende Anbieter von Lithographie-Geräten in der aufstrebenden Halbleiterindustrie. 

Comgest Growth Europe Smaller Companies
Der Comgest Growth Europe Smaller Companies mit derzeit 540 Millionen Euro an Assets under Management investiert überwiegend in Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 300 Millionen bis 10 Milliarden Euro. Er wird von Eva Fornadi, Alistair Wittet und Denis Lepadatu gemanagt. Die drei größten Beteiligungen des Portfolios sind a) GN Store, ein dänischer Hersteller von Hörgeräten und Headsets; b) Temenos, Anbieter von Bankensoftware und c) Icon, der führende Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen für die globale Pharma-, Biotechnologie- und Medizintechnikindustrie. (kb)

 

 

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