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Columbia Threadneedle: Gibt noch genug tief hängende Früchte zu ernten

Der japanische Aktienmarkt dürfte sich der Fondsgesellschaft Columbia Threadneedle Investments zufolge dank verschiedener indogener Faktoren relativ robust gegenüber der weltwirtschaftlichen Entwicklung verhalten. Investoren winken damit einige aussichtsreiche Renditechancen.

Daisuke Nomoto, Fondsmanager für japanische Aktien bei Columbia Threadneedle Investments
Daisuke Nomoto, Fondsmanager für japanische Aktien bei Columbia Threadneedle Investments
© Columbia Threadneedle

„Wir glauben, dass das aktuelle Reformprogramm in Japan die langfristige Wachstumsrate beflügeln dürfte“, schreibt Daisuke Nomoto, Fondsmanager für japanische Aktien bei Columbia Threadneedle Investments , in einem aktuellen Kommentar.

Drei Neuerungen sprechen für steigende Aktienkurse
Der Japaner verweist auf Neuerungen auf drei Gebieten, die das Land vorantreibe: die Vergrößerung der Erwerbsbevölkerung, die Steigerung der Produktivität und die Verbesserung der Corporate Governance. „Längerfristig dürfte sich die Kombination dieser drei Reformen als leistungsstarker Impulsgeber für die japanische Wirtschaft und den japanischen Aktienmarkt erweisen“, erklärt Nomoto. „Daher rechnen wir damit, dass im Laufe der Zeit auch die Aktienkurse steigen werden.“

"...noch genügend tief hängende Früchte zu ernten“
Nach Ansicht Nomotos gibt es für japanische Unternehmen zur Stützung der Eigenkapitalrendite noch genügend „tief hängende Früchte zu ernten“. Das gelte selbst dann, wenn die gesamtwirtschaftliche Entwicklung weniger positiv ausfalle.

„Deutliches Optimierungspotenzial gibt es nach wie vor im Geschäftsportfoliomanagement, einschließlich einer besseren Durchführung von M&A-Vorhaben, Investitionsausgaben, Restrukturierungen, Veräußerungen von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten und Produktinnovationen“, schreibt Nomoto.

Angesichts hoher Cash-Bestände von rund 1,7 Billionen US-Dollar in den Kassen japanischer Unternehmen sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Firmen weiterhin ihre Dividenden erhöhten und eigene Aktien erwürben. „Wir glauben, dass die hohen Cash-Bestände der Unternehmen die Aktienkurse vor Abwärtsrisiken schützen dürften.“ (aa)

 

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