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Columbia Threadneedle fürchtet diese vier Risiken

Obwohl ein Ende des Aufschwungs nicht in Sicht ist, sind die Experten von Columbia Threadneedle bei ihren Multi-Asset-Portfolios zurückhaltend. Vier "apokalyptische Reiter" stehen für sie im Fokus.

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© Kateryna / stock.adobe.com

Im Multi-Asset-Bereich gibt es derzeit vier Risiken, die die weitere Wertentwicklung negativ beeinflussen könnten. Die Analysten von Columbia Threadneedle nennen sie die "vier apokalyptischen Reiter der Vermögensallokation": Bewertung, restriktivere Geldpolitik, Arbeitsmarktentwicklung und geopolitische Risiken.

So erwartet der Fondsanbieter, dass die Zentralbanken die Geldpolitik weiter straffen. "Aktien könnten sich dann im Vergleich zu anderen Anlageklassen gut entwickeln", erklärt Maya Bhandari, Portfoliomanagerin bei Columbia Threadneedle. Anleihen mit langer Duration seien dagegen anfällig. Deshalb ist die Portfoliomanagerin in solchen Vermögenswerten derzeit nur in geringem Maße engagiert.

Geopolitische Risiken sind ein Dauerthema
In den USA, Großbritannien, Deutschland und Japan ist die Arbeitslosenquote so niedrig wie seit 30 Jahren nicht mehr. Bhandari verfolgt deshalb genau, ob sich in diesen Ländern ein Lohnwachstum abzeichnet. Denn wenn weder die Produktivität noch die Inflation anziehen, schmälert ein Lohnwachstum unmittelbar die Gewinnmargen der Unternehmen.

Auch geopolitische Risiken sind der Expertin zufolge ein Dauerthema. "Die Liste der aktuellen Risiken umfasst Handelskriege, anstehende Wahlen, den Brexit, Nordkorea, Türkei und die Verschuldung der USA", sagt sie. Die Märkte sind in diesem Bereich allerdings in der Regel recht effizient. "Keines der von uns identifizierten geopolitischen Risiken erscheint derzeit grob fehlbewertet."

Aktien noch nicht zu teuer
In Sachen Anleiherenditen zeigt sich die Fondsmanagerin skeptisch. "Nach einer 35-jährigen Hausse schätzen wir die Bewertungen hoch und die Renditeaussichten gering ein", so Bhandari. Aktien seien angesichts der Gewinnerwartungen noch nicht zu teuer. Jedoch bewege sich die Beziehung zwischen dem Kurs-Gewinn-Verhältnis des Aktienmarkts und dem erwarteten Gewinnwachstum bald auf einem Niveau, bei dem in der Vergangenheit Vorsicht angezeigt gewesen sei. "Wir konzentrieren uns daher auf die Aktienmärkte, die am meisten von der von uns erwarteten globalen Reflation profitieren", so Bhandari. Das seien vor allem Europa und Asien. (fp)

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