Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:

Die Rolle von Real Estate Debt in einem Multi-Asset-Portfolio

Ad

Real Estate Debt hat sich zu einer etablierten Anlageklasse entwickelt. Wie kann die Assetklasse kann in der Spätphase des Marktzykluses vor Rückschlägen schützen und gleichzeitig eine Renditeprämie gegenüber Corporate Bonds mit vergleichbarem Rating bieten? Mehr dazu hier.

Anzeige
| Märkte
twitterlinkedInXING

Christian Heger, HSBC: „Liquiditätsumfeld wird ungemütlicher“

Trotz diverser Belastungsfaktoren für die Märkte erwartet Christian Heger, Chefanlagestratege von HSBC Global Asset Management in Deutschland, kein Abrutschen in die Rezession. Umsichtiges Navigieren werde aber für Investoren immer wichtiger.

heger_christian_imk14.jpg
Christian Heger, Chefanlagestratege von HSBC Global Asset Management (Deutschland),
© HSBC Global AM

Vor dem Hintergrund diverser schlechter Nachrichten aus der Realwirtschaft, insbesondere aus den USA und China, sowie der Gefahr eines handfesten Handelskrieges zwischen den großen Wirtschaftsblöcken, sollten Investoren besonders umsichtig durch die derzeitige Marktlage navigieren. Diese Empfehlung spricht Christian Heger, Chefanlagestratege von HSBC Global Asset Management (Deutschland), in einer aktuellen Markteinschätzung aus.

Zwar beziffert der Internationale Währungsfonds in einer Studie die negativen Wachstumsbeiträge der aktuell angekündigten Maßnahmen im Rahmen des Handelskriegs auf nur 0,4 Prozent des BIP. Die indirekten Auswirkungen dürften jedoch weitaus höher sein. Neue Zollschranken gefährden die dezentralen Geschäftsmodelle vieler Unternehmen. Bei zunehmender Unsicherheit drohe dem weltweit gerade gestarteten Investitionszyklus ein schnelles Ende.

„Noch ist es aber nicht so weit. Ein Abrutschen in die Rezession bleibt zumindest 2018 unwahrscheinlich. Zumal China mit neuen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen stimuliert und in den USA der positive Effekt der Steuersenkungen noch bis 2019 anhält“, erklärt Heger, und verweist auf die wichtigsten makroökonomischen Faktoren.

Blick auf die Makrofaktoren
Das zu Jahresbeginn noch weltweit synchrone Wachstum ist nun weniger synchron und weniger dynamisch. Der wichtigste Treiber der Aktienbewegung, gute Unternehmensgewinne, droht so ebenfalls auszulaufen.

Die aktuelle Berichtssaison verlief insbesondere in den USA überragend. Gut 80 Prozent der Firmen übertrafen die Erwartungen. Neben der schwächeren Konjunktur dürfte die Entwicklung der Margen die Gewinne belasten. Weltweit enge Arbeitsmärkte, höhere Rohstoffpreise und ausgelastete Kapazitäten geben dem aktuellen Rekordniveau vor allem in den USA wenig neuen Spielraum.

Zum Gegenwind von der Konjunktur- und Gewinnseite kommt nachlassender Rückenwind der Geldpolitik. Zwar hat die Bank of Japan gerade erst verkündet, ihre unkonventionelle Festlegung des Zehn-Jahres-Zinses „um die null Prozent“ fortzusetzen.

China hat sogar die Geldpolitik gelockert. In den übrigen Ländern erzwingen höhere Inflationsraten jedoch den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik. In den USA sind dieses Jahr noch zwei Zinserhöhungen zu erwarten, die Europäische Zentralbank halbiert ab Oktober ihr Anleihenkaufprogramm.

Liquidität geht zurück
Das Liquiditätsumfeld werde laut Heger für die Kapitalmärkte langsam, aber stetig ungemütlicher. Immerhin sind die Bewertungsrelationen vor allem in Europa und Asien im Vergleich zu Zinsanlagen weiter attraktiv. „Für eine generelle Trendwende an den Aktienmärkten erscheint es daher noch zu früh. Anleger sollten den gestiegenen Kursen aber nicht mehr hinterherlaufen und die neutrale Aktiengewichtung beibehalten“, erklärt Heger. „Erst eine schnellere Verschlechterung der fundamentalen Lage rechtfertigt einen weiteren Abbau von Positionen.“ (aa)

HBSC Deutschland unterbreitet seinen Kunden u.a. folgenden Gewichtungsvorschlag:

 

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen