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Wirtschaftsweiser Lars Feld beim Investmentforum in Frankfurt

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Chinas Wachstum verlangsamt sich auf 6,1 Prozent im ersten Quartal 2009

Waren es im vierten Quartal 2008 noch 6,8 Prozent gewesen, um die das chinesische BSP zulegen konnte, so schwächte sich das Wachstum aufgrund der Exportschwäche weiter ab, sodass das BSP-Wachstum in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres nur mehr 6,1 Prozent betrug. Damit wuchs die heute bereits drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt so langsam wie seit 10 Jahren nicht mehr.

Eine Umfrage von Bloomberg unter Volswirten hatte im Schnitt einen Schätzwert von 6,2 Prozent ergeben, der damit ein wenig durch die heute veröffenltichten Zahlen des Nationalen Statistikbüros in Peking unterschritten wurde.

Dabei war eine Wachstumsbeschleunigung bei Industrieproduktion und Investitionen zubeobachten, was als Indiz dafür gewertet wird, dass das von Premier Wen Jiabao angeschobene 585 Milliarden US-Dollar schwere Infrastrukturprogramm zu greifen beginnt.

Gebremst von den Einbrüchen beim Export in die USA und Europa auf Grund der dort herrschenden Rezession, gaben die Ausfuhren im Februar um ein gutes Viertel nach. Als Lichtblick ist nach wie vor der private Konsum zu nennen, so legten etwa die Einzelhandelsumsatz stieg im ersten Quartal 2009 um circa 15 Prozent zu. Investitionen trugen zum Wachstum durch einen Zuwachs um satte 28,6 Prozent bei.

Selbst unter Berücksichtigung der Bremseffekte sieht die VR China im internationalen Vergleich noch sehr gut aus, so ist sie das einzige Land der Top 5, dessen irtschaft noch wächst. Marktbeobachter sind zuversichtlich, dass durch die Auswirkungen des Konjunkturprogramms im weiteren Jahresverkauf das Wachstum an Fahrt gewinnen kann und damit das von China selbst gesteckte Ziel eines achtprozentigen Wirtschaftswachstums in 2009 noch erreicht werden kann.

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