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China will mehr Börsennotierungen ausländischer Unternehmen

Die chinesischen Börsen wollen für westliche Investoren attraktiver werden und sprechen dabei auch ausländische Unternehmen an.

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© bluebay2014 / stock.adobe.com

Chinesische Behörden umwerben europäische Unternehmen, an den Börsen des Landes Kapital aufzunehmen. Dazu soll ein Programm zur Förderung ausländischer Börsengänge aufgelegt werden, heißt es von Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Darüber berichtet Bloomberg.

Unternehmen aus Übersee, bei denen chinesische Investoren engagiert sind, sind unter den ersten Kandidaten, die in Betracht gezogen werden, sagten die Personen, die darum baten, nicht namentlich genannt zu werden. Der Gabelstaplerhersteller Kion Group ist eins von mehreren Unternehmen, die prüfen, über das Programm Hinterlegungsscheine an einer chinesischen Börse zu verkaufen, so die Personen.

Weichai Power Co. ist mit 41 Prozent der größte Aktionär von Kion. Die Kion-Aktien sind in diesem Jahr um 56 Prozent gefallen, womit das Unternehmen einen Börsenwert von etwa 5,6 Milliarden Euro hat.

Offen in beide Richtungen
Etwaige Aktienangebote würden über ein Stock-Connect-Programm laufen, das China mit Märkten anderswo verbinden und grenzüberschreitende Notierungen erleichtern soll. Das Programm verband zunächst die Börsen in Schanghai und London und inkludiert inzwischen auch Deutschland und die Schweiz sowie die Börse in Shenzhen.

Dabei soll es in beide Richtungen funktionieren, so dass Unternehmen in Europa wie in China Aktien über das Programm verkaufen können. Bislang wurde es jedoch nur von in China notierten Unternehmen genutzt, um an ausländischen Börsen Kapital aufzunehmen. 

Die Überlegungen befänden sich noch in einem frühen Stadium, weder Kion noch andere Unternehmen hätten sich schon entschieden, ob sie das Programm in Anspruch nehmen wollen, so die Personen.

Auf dem chinesischen Aktienmarkt lastet derzeit vor allem die Nulltolleranz gegenüber Covid, was dem CSI-300 in diesem Jahr einen Rückgang von etwa 14 Prozent eingebrockt hat. (aa)

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