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China reduziert überraschend Zinsen, Konjunkturdaten ‘beunruhigend’

Angesichts schlechter als erwarteter Konjunkturdaten hat die People’s Bank of China reagiert und die Zinsen leicht gesenkt. Das könnte Auswirkungen auf Deutschland haben.

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© ibreakstock / stock.adobe.com

Chinas Zentralbank hat unerwartet die Leitzinsen gesenkt. Sie hilft damit der Konjunktur, die von den Corona-Lockdowns und dem um sich greifenden Abschwung im Immobiliensektor gebeutelt ist. Darüber berichtet Bloomberg.

Die People’s Bank of China hat den Zins für ihre einjährigen Darlehen um 10 Basispunkte auf 2,75 Prozent gestutzt und den Satz für Sieben-Tage-Reverserepos auf 2,0 Prozent reduziert von zuvor 2,1 Prozent, wie nachfolgende Grafik zeigt. Volkswirte hatten in einer Bloomberg-Umfrage einhellig damit gerechnet, dass der Zins für einjährige Darlehen unverändert bleiben würde.

Chinesische Zinssätze wurden gesenkt

Wirtschaftliche Eintrübung
Kurz nach der Mitteilung der überraschenden Zentralbankentscheidung wurden Daten vorgelegt, die die Notwendigkeit zusätzlicher geldpolitischer Stimuli unterstrichen: Juli-Zahlen sowohl zum Einzelhandel als auch zu Investitionen und zur Industrieproduktion verfehlten die Prognosen von Ökonomen.

Die Industrieproduktion stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent, wie das Nationale Statistikamt in Peking mitteilte. Volkswirte hatten 4,3 Prozent erwartet. Der Juni-Wert betrug 3,9 Prozent.Die Einzelhandelsumsätze legten um 2,7 Prozent zu und damit langsamer als erwartet. Die Anlageinvestitionen nahmen in den ersten sieben Monaten des Jahres 5,7 Prozent, Ökonomen hatten 6,2 Prozent prognostiziert.

“Die Konjunkturdaten für Juli sind sehr beunruhigend”, erklärte Raymond Yeung, Ökonom für den Bereich Greater China bei der Australia & New Zealand Banking Group. “Die Covid-Zero-Politik trifft weiterhin den Dienstleistungssektor und dämpft den Konsum der privaten Haushalte.” Das könnte Auswirkungen auf Deutschland haben: Denn China ist größter Handelspartner in Europa ist Deutschland. (aa)

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