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Cerberus soll für zwei NordLB-Schiffskredit-Portfolios bieten

Cerberus Capital Management hat unterrichteten Kreisen zufolge ein verbindliches Angebot für zwei Schiffskredit-Portfolios unterbreitet, die von der NordLB verkauft werden. Dies hat Bloomberg von Informanten erfahren.

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Der Höllenhund ist wieder los und sucht sich seine Opfer unter angeschlagenen deutschen Banken.
© kzkzuk

Separat habe Cerberus ein unverbindliches Angebot für eine Beteiligung an der NordLB gemacht, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen vergangenen Monat berichteten. Endgültige Gebote müssten bis zum 28. November vorgelegt werden.

Offerte für Beteiligung und zwei Portfolien
Zu den Paketen gehören ordnungsgemäß bediente sowie notleidende Kredite mit einem Nominalwert von rund 6,5 Milliarden Euro, sagten die mit der Angelegenheit vertrauten, anonym bleiben wollenden Personen. Sie machten keine Angaben dazu, wie viel Cerberus für die Portfolios mit den Code-Namen "Project Big Ben" und "Project Tower Bridge" geboten habe.

Cereberus hat Bankenblut geleckt
Die US-Buyout-Firma hat sich zu einem der größten Investoren im deutschen Bankensektor entwickelt, nachdem sie sich im Februar bereiterklärt hatte, die angeschlagene HSH Nordbank zu übernehmen und Anteile an der Deutschen Bank und der Commerzbank zu erwerben.

Die NordLB hatte Ende Juni Aktiva in Höhe von 158 Milliarden Euro und Darlehen in Höhe von 124,6 Milliarden Euro, wovon 7,1 Milliarden Euro notleidend waren. Im Stresstest der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA wies sie die niedrigste harte Kernkapitalquote (CET1) unter den deutschen Banken auf. (kb)

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