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Castell'sche Bank: "Die Märkte werden in unter Druck geraten"

Die Fürstlich Castell'sche Bank hat die Aktienquote in ihrer Vermögensverwaltung angesichts steigender Konjunkturrisiken weiter reduziert.

Achim Hammerschmitt, Fürstlich Castell'sche Bank
Achim Hammerschmitt, Fürstlich Castell'sche Bank:
© Axel Gaube / Institutional Money

Nach einem positiven September an der Börse dürfte die nächste Zeit schwieriger werden, prognostiziert die Fürstlich Castell'sche Bank. Die Märkte seien weit gelaufen und würden teilweise eine starke Erholung einpreisen. Angesichts des Handelskriegs, des Brexit und der Rezessionsgefahren sei ein solches Szenario aber fraglich.

"Wir gehen davon aus, dass die Märkte in der nahen Zukunft unter Druck geraten", sagt Achim Hammerschmitt, der die Vermögensverwaltung der traditionsreichen Privatbank leitet. "Das Enttäuschungspotential aufgrund schwieriger Handelsgespräche zwischen den USA und China ist hoch und die zunehmende Eintrübung der Weltwirtschaft belastet den Ausblick für Aktien."

Impeachment-Verfahren schwächt US-Präsident Trump zusätzlich
Eine schnelle Einigung im Handelsstreit scheine recht unwahrscheinlich, meint Hammerschmitt. Die Machtverhältnisse zwischen den beiden Supermächten hätten sich zuletzt zugunsten der Chinesen verschoben. Denn während es in China eine Stabilisierung der ökonomischen Indikatoren gebe, würden die USA zusehends schwächer. Hinzu komme die politische Dimension. "Das Wort Impeachment ist in aller Munde in Washington und schwächt US-Präsident Trump zusätzlich", erläutert Hammerschmitt.

"Es bleibt immer weniger Zeit für eine starke Erholung an den Märkten - eigentlich wäre nur eine Einigung im Handelsstreit ein wirklicher 'Game Changer'", so Hammerschmitt. "Auch wenn die US-Wirtschaft noch nicht so schwach ist, sollte man den Arbeitsmarkt sehr genau beobachten." Er verweist darauf, dass erste große Unternehmen beginnen, massiv Stellen abzubauen.

Die USA seien stark von optimistischen Konsumenten abhängig, erinnert der Vermögensverwaltungschef. Sobald es Schleifspuren auf dem Arbeitsmarkt gebe, trübe sich deren Stimmung und damit die ganze Wirtschaft ein. (fp)

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