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Carsten Kutschera, T. Rowe Price: „Expertise liefert echten Mehrwert“

Der Deutschland und Österreichchef von T. Rowe Price erklärt im Interview mit „Institutional Money“, warum Investoren auf aktives Fondsmanagement und dabei insbesondere auf die Produkte seines Hauses setzen sollten.

Carsten Kutschera, T.Rowe Price
Carsten Kutschera, T. Rowe Price: "Gerade in einem Niedrigzinsumfeld gewinnt bei der Performance ein Alpha von ein bis zwei Prozent pro Jahr an Bedeutung."

Welche Fonds seines Hauses zuletzt gut performten, sehen Sie in nachfolgender Bildergalerie.
© Goran Andric für Institutional Money

Für den Kauf von T. Rowe Prive-Fonds sprechen viele Gründe“, erklärte Carsten Kutschera, Head of Germany and Austria bei T. Rowe Price anlässlich seines jüngsten Wien-Besuches im Gespräch mit „Institutional Money“, um sein Unternehmen sowie die hauseigenen Herangehensweise beim Investieren vorzustellen und bei dieser Gelegenheit einen Vorgeschmack auf den 13. Institutional Money Kongress Ende März 2020 in Wiesbaden zu geben, auf dem T. Rowe Price als einer der vielen namhaften Sponsoren einen mit Spannung erwarteten Workshop sowie ein Gruppengespräch halten wird.

Big Player, den aber nicht alle Anleger am Radarbildschirm haben
Interessanterweise ist T. Rowe Price bei deutschsprachigen Investoren trotz seiner Größe beim verwalteten Vermögen relativ unbekannt. Das US-amerikanische Fondshaus nimmt das seinerseits mit Humor und eröffnet seine deutschsprachige Unternehmenspräsentation mit den Grußworten: „Willkommen beim größten aktiven Vermögensverwalter …von dem Sie noch nie gehört haben.“ Zeit zum Kennenlernen gab es jedenfalls genug seit der Unternehmensgründung durch Thomas Rowe Price Jr. in Baltimore am Höhepunkt der US-Depression im Jahr 1937. Inzwischen verwaltet das Unternehmen mit über 7000 Mitarbeitern rund 1,1 Billionen US-Dollar und hat Standorte in 16 Ländern. Dabei ist anzumerken, dass T. Rowe Price bei seinem Produktangebot nicht auf illiquide Marktsegmente wie beispielsweise Private Debt oder Private Equity, sondern ganz klassisch schwerpunktmäßig auf Aktien, Renten oder Multi-Asset-Lösungen setzt wobei ganz bewusst – wohl auch geprägt von Erinnerungen aus den Depressionsjahren der 1930ern - ein langfristig ausgerichteter Investmentansatz verfolgt wird. Auf der Aktienseite verfolgt das Unternehmen eher einen Growth, denn einen Value-Ansatz.

Investoren werden vielleicht das gehörnte Tier im Firmenlogo (links) von T. Rowe Price wiedererkennen: Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Steinbock, wie viele fälschlicherweise annehmen, sondern um eine Dickhornschaf. Diese symbolisiert die Anlagestrategie des unabhängigen, börsennotierten US-Asset Managers: Als agiler und trittsicherer Kletterer ist dieses Tier in der Lage, sich auch in unwegsamem Gelände souverän zu bewegen. „Dadurch verkörpert es unseren Ansatz, unter wechselnden Marktbedingungen einem disziplinierten Pfad zu folgen – immer danach strebend, beständige langfristige Erträge für unsere Kunden zu erzielen“, führte Kutschera aus.

Detaillierte Analysen führen zu Outperformance
Das ist T. Rowe Price in den letzten Jahren offenbar gelungen, wie ein Performancevergleich zeigt: Laut Morningstar-Daten übertrafen 78 Prozent der T. Rowe Price-Fonds über einen Zeitraum von zehn Jahren ihren vergleichbaren Median. Bei den seit mindestens zehn Jahren am Markt angebotenen SICAV-Fonds haben sogar 95 Prozent aller T. Rowe-Price-Fonds ihre Morningstar-Kategorie übertroffen. „T. Rowe Price-Fonds sind außergewöhnlich gut und verfügen über eine hohe Qualität, wie die vielen erhaltenen Sterne zeigen“, betonte Kutschera gegenüber „Institutional Money“, um anzufügen: „Gerade in einem Niedrigzinsumfeld gewinnt bei der Performance ein Alpha von ein bis zwei Prozent pro Jahr an Bedeutung.“

Erzielt wird dieses, auf lange Sicht auch konsistentes Alpha durch intensives Bottum-Up-Research. Immerhin leistet sich T. Rowe Price eine der größten Buy-Side-Researchplattformen der Branche mit einem Team spezialisierter und sehr erfahrener Analysten: Diese weisen eine Berufserfahrung von durchschnittlich 22 Jahren in der Investmentbranche und 17 Jahren bei T. Rowe Price auf. Diese Analysten sehen im Gegensatz zu vielen anderen Fondshäusern ihren Job nicht als Sprungbrett in Richtung Fondsmanagement an, sondern üben ihre Profession aus Leidenschaft ihr ganzes Berufsleben aus. Hinzu kommt eine umfangreiche Reisetätigkeit, um vor Ort im Gespräch mit den Unternehmen, aber auch deren Lieferanten und Kunden, den entscheidenden Informationsvorteil zu gewinnen. „Unsere Professionals gehen hinaus ins Feld, um jene Antworten zu bekommen, die wir brauchen. Unsere mehr als 600 Investmentexperten machen sich ein Bild davon, wie sich die Unternehmen, in die wir investieren, heute entwickeln, um fundiert beurteilen zu können, wie sie sich in Zukunft voraussichtlich entwickeln werden“, erklärte Kutschera. Hinzu kommt ein bewusst vom Unternehmen geförderter kontinuierlicher Austausch von Ideen und Informationen innerhalb der Organisation, um möglichst viele Sichtweisen in den Investmententscheidungsprozess einfließen zu lassen.

Dieser Arbeitsaufwand kommt auf lange Sicht der Performance zu Gute. „Diese Expertise liefert echten Mehrwert in Form von konsistenten Alpha über verschiedene Marktphasen und Zyklen“, betonte Kutscher, der seit April 2015 den deutschen und österreichischen Markt von der Frankfurter Niederlassung verantwortet. Das für Deutschland und Österreich zuständige Team ist inzwischen auf acht Mitarbeiter angewachsen. Kutschera will die Schlagzahl im Vertrieb weiter erhöhen und denkt derzeit über die Verpflichtung weiterer Vertriebsprofis nach, die institutionelle Investoren vielleicht schon am 13. Institutional Money Kongress in Wiesbaden kennen lernen können.

Welche T. Rowe-Price-Fonds sich auf lange Sicht gut gegenüber ihren Benchmarks gut geschlagen haben, können Sie der Bilderstrecke oben entnehmen. (aa)

 

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