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Carl 'Pepper' Whitbeck: „HY-Bonds erzielen aktienähnliche Erträge“

Für den Head of US Fixed Income und Portfoliomanager bei AXA IM sind Hochzinsanleihen im Vergleich zu Aktien die bessere Wahl. Das gilt jedenfalls beim Blick auf die bisherige risikoadjustierte Performance. Aber auch in den kommenden zwölf Monaten sollten HY-Bonds im Vorteil sein.

Carl 'Pepper' Whitbeck, Head of US Fixed Income und Portfoliomanager bei AXA Investment Managers
Carl 'Pepper' Whitbeck, Head of US Fixed Income und Portfoliomanager bei AXA Investment Managers
© AXA IM

„High Yield Bonds haben Aktien in den letzten Jahren lange Zeit outperformt“, erklärt Carl 'Pepper' Whitbeck, Head of US Fixed Income und Portfoliomanager bei AXA Investment Managers. „Auch in Rezessionsphasen werden sich Hochzinsanleihen höchstwahrscheinlich besser als Aktien halten“. So hat sich US High Yield, gemessen am ICE Bank of America Merrill Lynch US High Yield Index, seit Jahresbeginn besser entwickelt als die meisten festverzinslichen Anlageklassen (siehe Grafik unten).

Hochzinsanleihen sind die „besseren Aktien“
Insbesondere in einem volatilen Marktumfeld seien Hochzinsanleihen laut Whitbeck eine ernsthafte Alternative zu Aktien. Wie die folgende Grafik zeigt, hat US High Yield den S&P 500 fast immer outperformt – und das bei deutlich weniger Volatilität.

HY-Bonds brachten auch 2018 mehr Stabilität 
Obwohl der S&P 500 bis Ende Oktober 2018 stärker gewachsen ist als US High Yield – um 3,0 Prozent im Vergleich zu 0, Prozent – war die Volatilität des S&P Index in diesem Zeitraum fast viermal so hoch. Und noch bedeutender sei laut Whitbeck der Unterschied im maximalen Wertverlust seit Anfang des Jahres: Während der S&P500 zwischen 26. Januar und 8. Februar 2018 um etwas mehr als zehn Prozent korrigierte, fielen US-Hochzinsanleihen in diesem Zeitraum nur um etwa 2,2 Prozent.

Ende der Party am Aktienmarkt?
Damit sich der Aktienmarkt weiter erholen kann, müssten die Multiplikatoren weiter steigen oder Erträge weiter wachsen – und beide Faktoren hätten Whitbeck zufolge entweder schon ihren Höhepunkt erreicht oder seien nahe eines Höchststands.
 
Im Vergleich dazu erzielen High Yield-Anleihen ihre Erträge durch Kuponzahlungen, was kein Ertrags- oder Multiplikatorenwachstum erfordert. Aus fundamentaler Sicht bewegen sich die Kreditkennzahlen für US High Yield-Unternehmen in die richtige Richtung und technische Indikatoren bleiben weiterhin stark. „Wir gehen davon aus, dass Kreditausfallraten im nächsten Jahr bei zwei Prozent oder weniger bleiben werden – nahe dem historischen Tiefststand“, erklärt Whitbeck, um anzufügen: „Wir sind daher der Meinung, dass US High Yield-Anleihen in den nächsten zwölf Monaten das Potenzial haben, aktienähnliche Erträge zu erzielen – bei einem viel kleineren Risiko von bedeutendem Wertverlust.“ (aa)

 

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