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Bunt ist der Reigen an Börsenkandidaten für die nächsten Monate

Derzeit warten in Deutschland immer noch mehr als ein Dutzend Unternehmen auf ihr Börsendebüt, die mit mindestens einer Milliarde Euro bewertet werden könnten. Zu den anderen, an einem Listing interessierten Firmen zählen Online-Brillen, Party-Mode und Cannabisprodukte.

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© Tierney / stock.adobe.com

Der Online-Brillenhändler Mister Spex plant einen Börsengang in Frankfurt für das dritte Quartal. Neben neuen Aktien aus einer Kapitalerhöhung umfasst das Angebot auch Anteilsscheine von Altaktionären zur Abdeckung einer möglichen Mehrzuteilungsoption. Mindestens 225 Millionen Euro will Mister Spex einsammeln. Letztes Jahr generierte das Unternehmen 164 Millionen Euro Umsatz. Das entspricht einem Anstieg von 18 Prozent.

About You, der Online-Modehändler, der Zalando Konkurrenz macht, will 600 Millionen Euro aufbringen im Rahmen seines Börsengangs via Privatplatzierung bei institutionellen Anlegern. Die Aktien dürften 23 Euro das Stück kosten - die Spanne war mit 21 Euro bis 26 Euro angesetzt worden, der Handel soll am Mittwoch beginnen, weiß Bloomberg zu berichten.

Das deutsche Cannabis Start-up Cantourage will in den nächsten ein oder zwei Jahren an die Börse gehen, sagten die Unternehmenschefs der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ob die Notierung der Unternehmens aus Kleinmachnow bei Berlin in Frankfurt stattfindet, ist allerdings noch nicht ausgemacht. Zwei Finanzierungsrunden hat das Unternehmen, was sich als Think-Tank für cannabishaltige Arzneimittel bezeichnet, schon abgeschlossen.

Im Folgenden eine Übersicht von Kandidaten für eine Börsennotierungen in absehbarer Zeit. Berücksichtigt werden mögliche IPOs, Notierungen und Abspaltungen.

Quelle: Bloomberg News

Und ewig locken die USA für ein Listing
Darüber hinaus gibt es eine Reihe deutscher Unternehmen, die in den USA an die Börse gehen wollen, oder auf die Akquisitionsvehikel SPAC setzen, unter ihnen Atai Life Sciences aus Berlin, die mit Halluzinogenen Krankheiten bekämpfen wollen, Flugtaxibauer Volocopter und Lilium aus München sowie die Reisebuchungsplattform Omio aus Berlin. Bei der Signa Sports United des österreichischen Immobilieninvestors Rene Benko sind diese Pläne schon sehr konkret: der Anbieter von Fahrrädern und Campingausrüstung geht an die New Yorker Börse per Fusion mit Yucaipa SPAC zu einer Bewertung von 3,2 Milliarden US-Dollar. (kb)

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