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Brexit könnte Investment-Banking am Kontinent einen Schlag versetzen

Deutschlands Investmentbanken könnten beim Brexit ins Hintertreffen geraten. Während Umzüge aus Großbritannien zunächst nur geringe Auswirkungen haben dürften, könne sich dies ändern, wenn Banken ihre neu aufgebaute Präsenz in Deutschland nutzen, um vor Ort im Investmentbanking zu expandieren.

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Bundesbank-Vorstand Dr. Joachim Wuermeling
© Deutsche Bundesbank

Das sagte Joachim Wuermeling, im Vorstand der Bundesbank für Banken und Finanzaufsicht zuständig. "Es ist ein dynamisches Geschäft, da ist es gut möglich, dass sie möglicherweise erkennen, dass sich vor Ort zusätzliche Gelegenheiten bieten", sagte Wuermeling im Interview mit Bloomberg. Der Frankfurter Finanzplatz werde internationaler und wettbewerbsintensiver, ergänzte Wuermeling.

Mehr Konkurrenz am Heimatmarkt?
Kommt es, wie von Wuermeling skizziert, wäre die Deutsche Bank gefordert. Während der Notenbanker keine Banken nannte, verliert die Deusche Bank Marktanteile an US-Rivalen. Derzeit prüft die Deutsche Bank einen Schulterschluss mit der Commerzbank.

Sinkende Margen im Firmenkundengeschäft
Beide Unternehmen werden nicht müde, ihre Verankerung im Heimatmarkt hervorzuheben. Gleichwohl führt der Wettbewerb um Firmenkunden hierzulande zu rückläufigen Margen. Die Commerzbank hat für 2019 ihre Ertragsprognose im Firmenkundengeschäft zurückgenommen. ING kündigte im Vorjahr an, in den kommenden drei Jahren 150 Jobs im deutschen Firmenkundengeschäft zu schaffen.

Wuermeling und andere europäische Aufseher haben erklärt, sie stünden einem potentiellen Merger von Deutsche Bank und Commerzbank neutral gegenüber. (kb)

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