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BNY Mellon IM: Warum die EZB unter Druck gerät

Eine hochrangige Marktstrategin von BNY Mellon Investment Management erläutert, welche Fehler seitens der EZB gemacht wurden, die sich u.a. im Kursverfall des Euros zeigen.

Lale Akoner
Lale Akoner, BNY Mellon Investment Management
© BNY Mellon Investment Management

„Wir hegen immer mehr den Verdacht, dass die Zentralbanken während der Pandemie einen politischen Fehler gemacht haben. Sie haben die längerfristigen negativen Folgen überschätzt. Deshalb haben sie die Geldpolitik zu sehr gelockert, was zu der aktuellen hohen Inflation geführt hat", erklärt Lale Akoner, Senior Market Strategist bei BNY Mellon Investment Management, vor dem Hintergrund der baldigen EZB-Sitzung. Die Sorge der Anleger deutet darauf Akoner zufolge hin, dass die Zentralbanken auch bei der Kontrolle der Inflation hinterherhinken, so dass nun weltweit ein schnellerer und umfangreicherer Zeitplan für Zinserhöhungen erforderlich sein könnte.

"Wir gehen davon aus, dass die EZB in dieser Woche die Zinsen um 25 Basispunkte anheben wird, wie es der Markt bereits eingepreist hat, und dass sie im September möglicherweise eine Anhebung um 50 Basispunkte vornehmen wird", prognostiziert Akoner.

Durch die vorgezogenen Erhöhungen auf der Sitzung in dieser Woche und im September verschafft sich die EZB Spielraum für das Jahresende, wenn die längerfristigen Auswirkungen der Öl- und Gasversorgungskrise deutlicher zu erkennen sein werden.

Markt sieht für den Euroraum schwarz
Die Tatsache, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar abgewertet und nicht aufgewertet wurde, deute darauf hin, dass der Markt die europäischen Wachstumsaussichten eher pessimistisch einschätzt und die EZB gerade erst die Fed einholt.

Darüber hinaus werde der Euro aufgrund der steigenden Gaspreise, der Märkte, die eine Rezession einpreisen, der Fragmentierungsrisiken, der Ukraine-Krise sowie den Energieversorgungsrisiken weiter unter Druck geraten, erklärt Akoner abschließend. (aa)

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