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BlueBay AM: Die "Blaue Welle" bricht...

Neue Spannung sieht Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management, im US-Wahlkampf aufkommen: Denn die Swing-Staaten als Zünglein an der Waage sorgen für neue Unsicherheit, weil in diesen die "Blaue Welle“ bricht.

Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay AM
Mark Dowding, BlueBay AM
© Hemmerich / Institutional Money

„Die jüngste Rallye der Risikoanlagen hat in den vergangenen Tagen etwas an Glanz verloren. Die Mehrzahl der Anleger erwartet kein zusätzliches US-Finanzpaket vor der Wahl mehr", schreibt Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay AM, in einer aktuellen Marktanalyse. Eine Blaue Welle, ein Begriff für eine klaren Sieg der US-Demokraten, sei nach wie vor das wahrscheinlichste Wahlergebnis, doch es scheinen jetzt Sorgen aufzukommen, dass das Rennen in den Swing-Staaten unentschieden ausgehen könnte. Die wieder stärkere Tendenz einer Patt-Situation könnte Risikoanlagen unter Druck geraten lassen.

"Wir gehen davon aus, dass es zu einem reibungslosen Machtwechsel kommt", betont Dowding. Während des Countdowns zur Wahl werden viele Anleger jedoch ihr Exposure gegenüber Risikoanlagen einschränken; die Dynamik an den Märkten könnte daher etwas nachlassen.

Hohe Cash-Quoten der Investoren sollten den Markt stützen
Dessen ungeachtet ist Dowding allerdings nach wie vor der Ansicht, dass Anleger hohe Cash-Positionen an der Seitenlinie bereithalten, um sich in eine etwaige Drawdown-Phase einzukaufen, womit das Risiko fallender Märkte auf kurze Sicht relativ begrenzt sein dürfte.

Es werde interessant sein zu sehen, wie die Märkte in den letzten Tagen vor der US-Wahl tendieren. Investoren mit hohen Beständen an Risikoanlagen könnten gewillt sein, ihr Engagement am Markt weiter zu lockern, während diejenigen, die bereits Gewinne mitgenommen haben und über reichlich Kasse verfügen, mit dem Einsatz dieses Geldes warten könnten, bis das Wahlergebnis bekannt ist. (aa)

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