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Blick auf Dividendenfutures lässt Europa-Investoren hoffen

Einige Faktoren sprechen dafür, dass Value-Aktien in Europa vor einer Ära steigender Notierungen stehen. Einen Hinweis darauf geben auch die Dividendendfutures, weist Axel Botte von Ostrum Asset Management hin.

Axel Botte, Ostrum Asset Management
Axel Botte, Ostrum Asset Management
© Ostrum AM

Trotz vieler Widrigkeiten für die Aktienmärkte wie Geopolitik, Geldpolitik, Margendruck – hebt Axel Botte, Marktstratege beim französischen Investmenthaus Ostrum Asset Management, ein Unterscheidungsmerkmal hervor: die Dividendenpolitik der einzelnen Unternehmen. In der aktuellen Ausgabe der hauseigenen Publikation „MyStratWeekly" verweist er besonders auf den Zusammenhang zwischen der Outperformance von Value Stocks und der strafferen Geldpolitik.

Das Auslaufen des Programms der EZB zum Ankauf von Unternehmensanleihen (CSPP) bedeutet einen unmittelbaren Anstieg der Kapitalkosten für europäische Unternehmen. Das dürfte die Risikoprämien für Aktien erhöhen. Wachstumswerte, deren Bewertung stark von langfristigen Ertragserwartungen abhängt, sind einem Zinsanstieg stärker ausgesetzt, zumal die Zinsstrukturkurve in letzter Zeit steiler geworden ist, erinnert Botte. Die unterdurchschnittliche Wertentwicklung von Wachstumsaktien gegenüber der Gruppe der Value-Titel sei vor allem auf diesen Anstieg der langfristigen Zinsen zurückzuführen.

Auch Value-Anleger lieben Ausschüttungen
Zu den Value-Titeln gehören auch Aktien, die einen hohen Anteil ihres Nettoergebnisses ausschütten und deren Tätigkeit direkt von den Zinssätzen abhängt, wie Banken und sogar Versicherungen. Die Ausschüttungspolitik ist Botte zufolge derzeit eindeutig ein Unterscheidungsmerkmal:

Der Index der Aktien, die überdurchschnittlich hohe Dividenden zahlen, übertrifft den europäischen Markt im Jahr 2022 bisher um fast acht Prozent. Das Ausschüttungspotenzial ist Botte zufolge nach wie vor beträchtlich, so dass die Dividendenerwartungen nach wie vor nach oben gerichtet sind. In der Tat wird laut Botte  für 2022 ein Wachstum der Unternehmensgewinne in Europa von acht Prozent erwartet.

Darüber hinaus scheinen viele europäische Unternehmen bereit zu sein, ihre Aktienrückkaufprogramme zu erhöhen, was sich über mehrere Jahre hinweg positiv auf den Gewinn je Aktie auswirken wird. Die verfügbaren Barmittel bieten in diesem Bereich durchaus Spielraum.

Dividendenfutures: Ampeln stehen auf grün
Auch Dividendenfutures lassen Aufwärtspotenzial erkennen. Dividendenkontrakte für den Euro Stoxx 50 deuten darauf hin, dass das Niveau von 2019 bereits in diesem Jahr wieder erreicht werden könnte. Dies entspräche einem Anstieg der Ausschüttungen um elf Prozent gegenüber 2021 und um 45 Prozent gegenüber dem Tiefststand von 2020.“

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