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Blackrock-Studie: ESG – eine Frage der Ehre ...

... so könnte man die Ergebnisse der aktuellsten, globalen Blackrock-Umfrage plakativ zusammenfassen. Denn der wichtigste Grund für Investoren, in Nachhaltigkeitsstrategien umzuschichten ist schlicht, "dass es richtig sei". In Europa zeigt man sich dabei noch altruistischer als in Amerika.

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ESG ist unter institutionellen Investoren vornehmlich eine altruistische Angelegenheit und somit ein durchaus wichtiges Versprechen an die kommenden Generationen ...
© gajus / stock.adobe.com

Laut einer aktuellen Umfrage von Blackrock planen Investoren weltweit ihr in Anlagelösungen mit dem Schwerpunkt Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) investiertes Vermögen bis 2025 zu verdoppeln. Besonders stark ist der Trend zu nachhaltigem Investieren in Europa. Aber auch in Amerika sowie in Asien nimmt er an Fahrt auf. ESG-Integration Die Mehrheit der Befragten ist überzeugt, dass Nachhaltigkeit für ihre Anlageprozesse und -ergebnisse von grundlegender Bedeutung ist. Um ESG-Risiken in ihren Portfolios zu berücksichtigen, nutzen bereits 75 Prozent integrierte Anlagestrategien oder ziehen dies in Betracht.

Weil es "the right thing to do" ist
In Europa gaben 51 Prozent der Befragten als Hauptgrund für die Umschichtung in Nachhaltigkeitsstrategien an, dass „es richtig sei“, dies zu tun. Bei lediglich 37 Prozent war das „Mindern des Anlagerisikos“ ein zentrales Argument. Dagegen war dies für die Befragten aus Amerika der zweitwichtigste Grund (49 Prozent), gefolgt von „besserer risikobereinigter Performance“ und „von Aufsichtsrat oder Geschäftsführung mandatiert“ (beides 45 Prozent). „Welche Priorität ESG-Themen haben und der Umgang mit ihnen ist je nach Region verschieden. Der Dringlichkeit des Klimarisikos sind sich alle bewusst, aber Themen wie Menschenrechte, Diversität und Inklusion werden unterschiedlich gewichtet“, erläutert Mark McCombe, Chief Client Officer bei BlackRock. „Auch die Gründe, die unsere Kunden für eine Anlage in Nachhaltigkeitsprodukte anführen, sind regional sehr unterschiedlich. Viele Anleger aus Europa sehen die Vorteile von Nachhaltigkeit aus einem gesellschaftlichen Blickwinkel. In den USA wiederum stehen für Anleger das Risikomanagement und die Wertentwicklung stärker im Vordergrund.“

Jeder zweite sieht sich als Impact-Investor
Die Mehrheit der Befragten ist überzeugt, dass Nachhaltigkeit für ihre Anlageprozesse und -ergebnisse von grundlegender Bedeutung ist. Um ESG-Risiken in ihren Portfolios zu berücksichtigen, nutzen bereits 75 Prozent integrierte Anlagestrategien oder ziehen dies in Betracht.


Mit dem Beitritt zum United Nations Global Compact (UNGC) hebt Institutional Money den Money for Change (M4C)-Award aus der Taufe.

Die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Vertretern von UNGC, Ban Ki-moon Centre, Impact Hub Vienna, Toniic, PRI und den Partnerinitiatoren Mercer sowie Institutional Money suchen Asset Owner, Corporates, Enterpreneurs und Kooperationen, die im Bereich Impact-Ökonomie herausragendes leisten. Die Gewinner des-, und Teilnehmer am Award erhalten die einmalige Möglichkeit ihre Impact-Aktivitäten vor einem breiten Publikum an potentiellen Investoren, Partnern oder Kunden bekannt zu machen.

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Bei einem integrierten Anlageansatz werden ESG-Kriterien bei allen Beständen in die Überlegungen einbezogen und künftige Anlageentscheidungen aus einer ganzheitlichen sowie nachhaltigen Perspektive betrachtet. Am weitesten verbreitet sind bei den Befragten Anlagestrategien, bei denen ESG-Faktoren integriert werden. Aber auch gezieltere nachhaltige Anlageansätze stehen hoch im Kurs: Von den Befragten aus Europa nutzen 56 Prozent thematische und 52 Prozent wirkungsbezogene („Impact“) Strategien.

An der Umfrage beteiligten sich 425 institutionelle Anleger aus 27 Ländern, darunter betriebliche und staatliche Pensionskassen, Vermögensverwalter, Schenkungen, Stiftungen und Wealth Manager. Zusammen repräsentieren sie ein verwaltetes Vermögen von fast 25 Billionen US-Dollar. (hw)

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