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Blackrock-Stratege: Investoren misstrauen der Aufwärtsbewegung

Aktieninvestoren sind nervös, das zeigt die Korrektur der vergangenen Tage. Blackrock-Experte Felix Herrmann sieht mittelfristig aber weiteres Kurspotenzial.

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© Gorodenkoff / stock.adobe.com

Seit Jahresbeginn geht es mit den Aktienkursen tendenziell aufwärts. Investoren sind trotzdem in Hab-Acht-Stellung, sagt Blackrock-Kapitalmarktstratege Felix Herrmann. Sie misstrauen der Stabilität des Aufschwungs. "Entsprechend hoch ist die Sensibilität in Bezug auf schlechte Neuigkeiten, wie in der letzten Woche an den Aktienmärkten erlebt", sagt Herrmann. Die Risikoscheu der Anleger lässt sich am Preisanstieg deutscher Staatsanleihen ablesen. "Bis zu einer Restlaufzeit von neun Jahren handeln deutsche Staatsanleiherenditen derzeit im negativen Bereich", berichtet der Stratege.

Obwohl Bundesanleihen im aktuellen Kapitalmarktumfeld eine gute Risikoabsicherung sind, will der Blackrock-Experte ihnen im Portfolio kein allzu großes Gewicht beimessen. "Zu ungünstig gestaltet sich das Rendite-Risiko-Profil, das sich mit jedem Zinsverfall weiter verschlechtert", sagt er. "Vielmehr halten wir an einer Übergewichtung der Aktienseite fest." Ist die Wachstumsdelle erst vorüber, gibt es nach Einschätzung des Strategen weiteres Kurspotenzial – vor allem nach der Aktienmarkt-Korrektur der vergangenen Tage, die Herrmann für durchaus gesund hält.

Schlechte Nachrichten reißen nicht ab
Die Frage ist, wie ausgeprägt die Wachstumsdelle letztlich ausfallen wird. "Die negativen Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft könnten nach unserem Dafürhalten noch eine Weile andauern", sagt Herrmann. Sie könnten sich bis weit ins laufende Jahr hinein erstrecken. "Dennoch bleiben wir dabei: Die starke Binnennachfrage, die Aussicht auf ein Mehr in Sachen fiskalischem Stimulus und vor allem die weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen sollten eine baldige Überwindung der Durststrecke möglich machen." (fp)

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