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BlackRock sammelt im Rahmen der Climate Finance Partnership 250 Mio.

Vermögensverwalter BlackRock hat in der ersten Finanzierungsrunde Kapitalzusagen von mehr als 250 Millionen US-Dollar von einem Konsortium globaler institutioneller Investoren, Regierungen und gemeinnützigen Investoren für die Climate Finance Partnership (CFP) erhalten.

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Edwin Conway, Global Head of BlackRock Alternative Investors, sagt: „Wir fühlen uns geehrt, mit dieser Gruppe gleichgesinnter Organisationen aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammenzuarbeiten, um Startkapital zu beschaffen, das die Energiewende in den Schwellenländern durch die Climate Finance Partnership vorantreiben soll“.
© BlackRock

Das Blended-Finance-Vehikel soll sich auf Investitionen in die Klima-Infrastruktur in Schwellenländern konzentrieren, um den globalen Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu beschleunigen. Die Partnerschaft strebt ein Investitionsvolumen von mindestens 500 Millionen US-Dollar an.

Energiebedarf in den Schwellenländern wird sich bis 2050 verdoppeln
Deswegen besteht in diesen Regionen ein erheblicher Kapitalbedarf für Klima-Infrastruktur, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Der globale Wandel hin zu einer Netto-Null-Energieversorgung bis 2050 kann nur erreicht werden, wenn mehr institutionelles Kapital in weniger entwickelte Regionen fließt. Die CFP wird daher gezielt in ausgewählte Länder in Asien, Lateinamerika und Afrika investieren. Zu den Investitionsschwerpunkten des Fonds gehören die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, Energieeffizienz im Wohn- und Gewerbesektor, Übertragungs- oder Energiespeicherlösungen sowie klimafreundliche Transport- und Mobilitätsdienstleistungen.

Sektorenüberreifende Zusammenarbeit
Die CFP verdeutlicht das Potenzial für die Zusammenarbeit des öffentlichen, philanthropischen und privaten Sektors. Dadurch können umfangreiche Investitionen in die Klima-Infrastruktur mobilisiert werden, die positive ökologische und soziale Auswirkungen haben und attraktive risikobereinigte Renditen ermöglichen. Das Konsortium umfasst die Regierungen Frankreichs über die französische Entwicklungsagentur (AFD), Deutschlands über die KfW Entwicklungsbank (KfW), und Japans über die Japan Bank for International Cooperation (JBIC) sowie weitere institutionelle Investoren und private Stiftungen.

Zusätzliches institutionelles Kapital für Investitionen in die Energiewende
Staatssekretär Jochen Flasbarth vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hält fest: „Ich freue mich, dass die Climate Finance Partnership nun zusätzliches institutionelles Kapital für Investitionen in die Energiewende in Schwellenländern an Bord holen will. Wir unterstützen diese Partnerschaft, weil wir glauben, dass die Kombination der Stärken des öffentlichen und des privaten Sektors notwendig ist, um die Finanzströme mit einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Entwicklung in Einklang zu bringen. Das Pariser Abkommen verlangt von uns nicht weniger als die klimafreundliche Transformation des Finanzsektors.“ (kb)

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